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Russischer Goldrausch geht weiter
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Publiziert 16/12/2013 um 08:44 GMT+1 Uhr
Auch am Sonntag haben die russischen Athleten bei der 26. Winter Universiade im Trentino die Konkurrenz wieder in den Schatten gestellt. Im Langlauf, Eiskunstlauf und Skiercross gab es weitere Gold-Medaillen für das Gastgeberland der kommenden Olympischen Spiele, das im Medaillenspiegel mit neun Gold-, neun Silber- und elf Bronze-Medaillen nun mehr als deutlich führt.
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Insgesamt holten die Russen in 30 Entscheidungen bereits 29 Mal Edelmetall, Polen liegt mit zwölf Medaillen (fünf Gold, fünf Silber, zwei Bronze) auf dem zweiten Platz. Gastgeber Italien ist mit acht Medaillen (2/3/3) Dritter.
Skilanglauf:
In der Loipe gab es für die Russen am fünften Wettkampftag gleich zwei Mal Edelmetall, denn im Mixed-Sprint siegte nicht nur ein russisches Team, auch auf Rang drei lief eines ein. Ermil Vokuev und Evgenia Oschepkova holten dabei Gold, Raul Shakirzianov und Anna Povaliaeva Bronze. Dazwischen platzierten sich die Schweden Anton Karlsson und Emilie Fanny Cedervaern.
"Unsere Strategie war perfekt, und von der zweiten Runde an hatten wir alles unter Kontrolle", erklärte Sieger Vokuev. "Wir wussten, dass wir eine Medaille gewinnen könnten, aber Gold ist natürlich besonders toll."
Eiskunstlauf:
Gold und Bronze gab es für Russland auch in der Eiskunstlauf-Kür der Frauen. Dort triumphierte Sofia Biryukova, die auch nach dem Kurzprogramm bereits geführt hatte, mit 161,91 Punkten vor der Italienerin Valentina Marchei (160,18) und Sofia Mishina (154,89).
Dass es am Ende nochmal knapp wurde lag an einem kleinen Patzer der Siegerin, die gegen Ende ihrer Kür beim dreifachen Salchow leicht wegrutschte.
"Ich bin sehr stolz auf das Ergebnis. Die Nationalen Meisterschaften werden jetzt eine gute Möglichkeit sein, um mein Level zu halten", sagte Biryukova, die auch in Sotschi glänzen will.
Skiercross:
Noch dominanter als im Langlauf und im Eiskunstlauf traten die Russen am Sonntag im Skiercross auf. Dort am Monte Bondone nämlich holten sie gleich vier der sechs Medaillen. Bei den Frauen feierten Daria Nikolayeva, Violetta Kovalskaya und Viktoria Struk sogar einen Dreifachsieg, bei den Männern gab es Silber für Igor Omelin. Vor ihm gewann der Pole Mateusz Habrat Gold, Bronze ging an Jiri Cech aus Tschechien.
"Ich war mir vom Start weg sicher, dass ich gewinnen würde", erklärte Nikolayeva nach ihrem Gold-Coup. "Jetzt will ich auch nach Sotschi."
Ski Alpin:
Neben den Russen hatten auch die Gastgeber am Wochenende Grund zum Jubeln. Denn im Super-Gder Frauen triumphierte Giulia Borghetti. Die 23-Jährige aus dem Großraum Mailand setzte sich in 1:28,34 Minute am Passo San Pellegrino vor Karolina Chrapek (+ 0,15 Sekunden) aus Polen und Valentina Golenkova (+ 0,79) aus Russland durch.
Biathlon:
Bei den Skijägern holte sich Serbiens Milanko Petrovic Gold im 10-Kilometer-Sprint der Männer, obwohl er sich drei Fehlschüsse geleistet hatte. Er siegte mit drei beziehungsweise acht Sekunden Vorsprung vor den Ukrainern Vitaliy Kilchytskyy und Dmytro Pidruchnyi.
"Das Rennen war wirklich hart", sagte Petrovic später. "Aber ich war in der Loipe sehr schnell. Das ist ein toller Sieg für mich und mein Land."
Das Rennen der Frauen über 7,5 Kilometer entschied anschließend Polens Weronika Nowakowska-Ziemniak für sich, die bereits am Freitag über 15 Kilometer Silber gewonnen hatte. Diesmal siegte sie mit 10,6 Sekunden Vorsprung auf ihre Landsfrau Monika Hojnisz und 46,4 Sekunden vor Russlands Tatiana Semenova recht deutlich.
"Ich war am Schießstand etwas nervös. Deshalb habe ich beim Einlaufen ins Stadion immer etwas langsamer gemacht", so Nowakowska-Ziemniak über ihre Renntaktik, die voll auf ging.
Eisschnelllauf:
Im Eisschnelllauf-Ring unter freiem Himmel setzte Polens Jan Marek Szymanski seine Dominanz fort. Nach seinem Sieg über 5.000 Meter holte er auch über 1.500 Meter Gold und verwies Italiens Mirko Giacomo Nenzi sowie Joo Hyong Jung um jeweils knapp eine Sekunde auf die Plätze.
"Ein perfekter Tag", sagte Szymanski anschließend. "Die Sonne schien, die Strecke war schnell und alles war wieder perfekt organisiert. Meine Form ist momentan wirklich exzellent. Jetzt würde ich mich gerne auch für die Europameisterschaften qualifizieren - und das große Ziel ist natürlich Sotschi."
VIDEO - Höhepunkte vom Skiercross
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