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Berlin Recycling Volleys feiert neunte deutsche Meisterschaft
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Publiziert 09/05/2018 um 21:57 GMT+2 Uhr
Die Berlin Recycling Volleys haben die letzte Chance zur erfolgreichen Titelverteidigung in der Bundesliga genutzt und ihre neunte Meisterschaft gefeiert. Berlin machte im entscheidenden fünften Spiel des Play-off-Finales bei Rekordmeister VfB Friedrichshafen kurzen Prozess und gewann durch ein 3:0 (25:20, 25:17, 25:22) die best-of-five-Serie nach verspielter 2:0-Führung mit 3:2.
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"Spannender geht's nicht. Friedrichshafen hat eine großartige Saison gespielt. Es wäre für beide Teams verdient gewesen", sagte BR-Kapitän Robert Kromm bei "sportdeutschland.tv":
Stelian Moculescu verneigte sich vor seiner Mannschaft. Der Erfolgscoachsagte:
Tischer beendet Karriere
Für Friedrichshafen endete eine Traumsaison mit einer großen Enttäuschung. Die Mannschaft des Belgiers Vital Heynen, wie Moculescu ehemaliger Bundestrainer, hatte zwischenzeitlich wettbewerbsübergreifend 37 Spiele in Serie gewonnen, dabei gelang der souveräne Pokalsieg. Doch mit dem erhofften Double-Gewinn wurde es für den 13-maligen Meister nichts.
"Es war ein super Jahr. Es fehlte nur ein Schritt, um die Kirsche auf die Torte zu bringen", sagte Heynen über das Hallenmikrofon und bedankte sich bei Kapitän Simon Tischer, der seine Karriere mit 36 Jahren beendet.
Berlin gewinnt zum dritten Mal in Folge
Moculescu, lange Jahre am Bodensee Verantwortlicher an der Seitenlinie und Trainer bei allen Meisterschaften, gelang mit dem Sieg der große Coup. Der 67-jährige Rumäne hatte die Berliner erst im Februar übernommen, als das Hauptstadt-Team den Erwartungen deutlich hinterher lief. Pünktlich zum Finale zeigten die BR Volleys erstmals ihr bestes Volleyball.
Vor Beginn der Serie hatte Berlin alle fünf Saisonvergleiche im Super Cup, in der Liga und in der Champions League gegen die "Häfler" verloren. Doch diesmal war Friedrichshafen, das den Dauerrivalen in der Top-12-Runde der europäischen Königsklasse ausgeschaltet hatte, im entscheidenden Moment nicht da.
Der erste Satz ging klar verloren, im zweiten unterlief den Gastgebern in der ZF-Arena ein schwerer Fehlstart (0:6), der nicht mehr zu reparieren war. "Wir müssen an uns glauben und unser Spiel spielen", forderte Heynen in einer Auszeit. Das Alles-oder-Nichts-Spiel war im dritten Durchgang offener, doch Berlin ließ sich überhaupt nicht beirren und nutzte seinen zweiten Matchball.
Damit geht der Titel zum dritten Mal in Folge an die Berliner. Zuletzt hatte Friedrichshafen das Titel-Duell der beiden deutschen Spitzenteams in der Saison 2014/15 für sich entschieden.
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