24 Stunden von Le Mans 2026 - Cadillac, Toyota und BMW im Dreikampf um Sieg - Große Spannung besteht weiter

Die Frage, welche Marke sich den Sieg bei der 94. Auflage der 24 Stunden von Le Mans - Höhepunkt der Saison 2026 der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) - sichern wird, bleibt weiter spannend. In der Nacht und vor allem in den frühen Morgenstunden hat es über alle drei Klassen hinweg zahlreiche Strafen gegeben. In den meisten Fällen, aber nicht in allen, ging es um Vergehen unter Gelb.

Mit Vollgas in den Reifenstapel: Estre crasht in Le Mans

Quelle: Eurosport

Denn nach der bisher einzigen Safety-Car-Phase, die es nach acht der 24 Stunden gegeben hat, gab es seither noch mehrere Full-Course-Yellows und auch mehrere Slow-Zones.
Ganz vorne im Feld der Hypercars und damit auch an der Spitze des Gesamtklassements im Rennen fahren schon seit Stunden drei Marken: Cadillac, Toyota und BMW. Nachdem es in der ersten Rennhälfte noch größere Abweichungen in den Boxenstopp-Fenstern gegeben hat, haben sich die Strategien in den Top 3 mittlerweile angeglichen.
In Führung lag nach gut 16 der 24 Rennstunden der Jota-Cadillac #12 (Stevens/Nato/Deletraz) vor dem Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa) und dem BMW #20 (Frijns/Rast/S. van der Linde). Der Toyota hatte eingangs der Nacht geführt.
Dann aber leistete sich Brendon Hartley in Mulsanne einen Verbremser, woraufhin er einen Umweg durch den dortigen Kreisverkehr fahren musste, um auf die Strecke zurückzukommen. Die Führung behielt er, aber denkbar knapp gegen den Cadillac.
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Führung verloren! Delétraz im Cadillac erhält Durchfahrtsstrafe

Quelle: Eurosport

Cadillac mit Problemen - Polesetter BMW fällt zurück

Wenig später hat sich Cadillac im Zuge der Boxenstopps an Toyota vorbeigeschoben und selber die Spitze übernommen.
Zwischenzeitlich hatte das Jota-Teams sogar beide V-Series.R ganz vorne, aber der Cadillac #38 (Bamber/Bourdais/Aitken) ist eines der wenigen Hypercars, das bisher von größeren Problemen heimgesucht wurde. Die Servolenkung hat den Geist aufgegeben. Inzwischen ist das Auto offiziell ausgefallen - als bisher einziges im Hypercar-Feld.
Aussichtslos zurückliegen im Feld der 18 gestarteten Hypercars der Ferrari #50 (Fuoco/Molina/Nielsen), nachdem der Feuerlöscher defekt war und getauscht werden musste. Außerdem hat der von der Pole gestartete BMW #15 (Magnussen/Marciello/D. Vanthoor) großen Rückstand.
Der Grund war eine Kollision mit einem LMP2-Auto zu Beginn der Nacht, die einen Reifenschaden und daraufhin weitere Beschädigungen nach sich zog. Der BMW hat aktuell sechs Runden Rückstand, der Ferrari schon acht.

Corvette, Lexus und Aston Martin kämpfen in LMGT3-Klasse

In der LMP2-Klasse liegt schon seit Stunden der unter anderem von Doriane Pin gefahrene Duqueine-Oreca #30 (Pin/Andlauer/Verschoor) in Front. Allerdings fahren in dieser Klasse, die mit 19 Autos besetzt ist, nur noch deren drei in der Führungsrunde. Die anderen beiden sind die beiden Oreca von Inter Europol.
Die LMGT3-Klasse ist wie üblich hart umkämpft. An der Spitze dieser Klasse wechseln sich je nach Zeitpunkt in den Boxenstopp-Fenstern Corvette, Lexus und Aston Martin ab. Entschieden ist hier noch nichts.
Fünf Fahrzeuge sind nach gut 16 von 24 Rennstunden nicht mehr im Rennen: Neben dem Cadillac #38 aus der Hypercar-Klasse handelt es sich bei den Ausfällen ausnahmslos um Autos aus der LMGT3-Klasse: Iron-Lynx-Mercedes #79 (Zelger/Cressoni/Hodenius), AF-Corse-Ferrari #54 (Flohr/Castellacci/Rigon), Iron-Lynx-Mercedes #61 (Berry/Andrade/Martin) und 13-Autosport-Corvette #13 (Fidani/Kern/Bell).
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Schock für BMW: Polesetter Vanthoor verliert Reifen nach Kollision

Quelle: Eurosport


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