Porsche entwickelt einen Hybrid-Prototypen, der weltweit in den wichtigsten Langstreckenrennen fahren soll. "Es war immer der Wunsch, dass auch US-Teams nach Le Mans kommen. Diese Möglichkeit besteht nun. Im Gegenzug haben wir dann bei US-Klassikern wie den 24 Stunden von Daytona oder den 12 Stunden in Sebring ein Auto, mit dem wir den Gesamtsieg holen können", sagte Enzinger.
Mitausschlaggebend für das neue Engagement war die Kostenfrage. Steiner verwies darauf, dass das Engagement in der alten Prototypen-Königsklasse LMP1 dreimal teurer gewesen sei als in der neuen LMDh-Klasse. Aus der LMP1 hatte sich Porsche 2017 nach drei Gesamtsiegen in Folge zurückgezogen.
Die LMDh-Autos stellen ab 2023 die neue Topklasse der FIA Langstreckenweltmeisterschaft WEC und der nordamerikanischen IMSA. Nach Angaben von Porsche sollen sie rund 1000 Kilogramm wiegen und von einem Hybridsystem mit 500 kW (680 PS) angetrieben werden. Das Hybridsystem inklusive der Steuerungselektronik ist einheitlich. Chassis von vier verschiedenen Herstellern stehen zur Wahl.
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Seit 1923 wird der Klassiker auf der Strecke in der Nähe von Le Mans ausgetragen, seinen ersten Sieg feierte Porsche 1970. Nach weiteren 14 Erfolgen folgte dann das Triple von 2015 bis 2017.
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(SID)

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