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Nordische Ski-WM: Große Chancen auf Medaillen - Skispringer, Kombinierer und Langläufer wollen überzeugen
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Publiziert 21/02/2023 um 17:26 GMT+1 Uhr
Biathleten und Alpine haben vorgelegt, jetzt sind Skispringer, Kombinierer und Langläufer an der Reihe. Die Leistungskurve der deutschen Skispringer geht nach oben und im Skiprung-Mekka wollen sie alle zeigen, dass mit ihnen zu rechnen ist. An alte Erfolgzeiten wollen die Kombinierer anknüpfen und die Langläuferinnen wollen nach der Disqualifikation bei der Generalprobe Wiedergutmachung leisten.
Andreas Wellinger
Fotocredit: Getty Images
Die Skispringer im Aufwind, die Kombinierer als Medaillenbank - und sogar die Langläufer mit Podestchancen: Mit gewohnt großen Zielen und endlich wieder vor Fans startet das deutsche Nordisch-Team am Mittwoch in die WM in Planica.
Nachdem Biathleten und Alpine bei ihrem Saison-Höhepunkt mit Goldmedaillen vorgelegt haben, wartet in Slowenien schon die nächste WM mit glänzenden Aussichten.
"Wir haben eigentlich in allen Disziplinen Chancen. Die Erfolge der anderen Weltmeisterschaften geben uns einen Schub", sagte DSV-Präsident Franz Steinle vor der Eröffnungsfeier am Dienstag (20:23 Uhr). Im Tal der Schanzen, das erstmals eine WM beherbergt, stehen 24 Entscheidungen in elf Tagen an.
Die deutsche Mannschaft um Andreas Wellinger, Julian Schmid und Katharina Hennig will bei der Goldjagd ein gewichtiges Wörtchen mitreden.
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Karl Geiger (l.) und Andreas Wellinger (r.)
Fotocredit: Getty Images
Fokus aufs Skispringen
Das größte Augenmerk liegt passend zum Skisprung-Mekka Planica auf den Weitenjägern. Nach der enttäuschenden Vierschanzentournee haben die DSV-Adler zuletzt die Kurve gekriegt, allen voran Wellingers Siege in Lake Placid und Rasnov haben das Team wachgerüttelt.
"Andi ist mit dieser Form auf dem besten Weg. Auf der kleinen Schanze ist definitiv eine Medaille möglich", sagt Bundestrainer Stefan Horngacher.
Weil auch Karl Geiger und Markus Eisenbichler im Aufwind sind und zudem die Olympia-Zweite Katharina Althaus nach sechs Saisonsiegen eine Medaille fest im Blick hat, winkt eine Schanzen-Party.
Und auch gemeinsam sind sie stark: Im Männer-Team und im Mixed gab es vor zwei Jahren bei der Geister-WM in Oberstdorf jeweils Gold, im Mixed sogar zum vierten Mal in Folge.
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Markus Eisenbichler | Sapporo 2023 | Ski Jumping Men | ESP Player Feature
Fotocredit: Getty Images
Starke Konkurrenz aus Norwegen und Österreich
Viel vor haben auch die Kombinierer um den dreimaligen Saisonsieger Julian Schmid und Olympiasieger Vinzenz Geiger. Allerdings sind die Zeiten von 2017, als alle Goldmedaillen nach Deutschland gingen, vorbei - zu groß ist die Konkurrenz aus Norwegen und Österreich.
Dennoch sei "das Stockerl in drei der fünf Rennen unser Ziel", sagt Bundestrainer Hermann Weinbuch, für den Planica nach 27 Jahren wohl die letzte WM wird.
Neu im Programm ist das Mixed-Team der Kombinierer, hier und auch im Einzel dürfte die Stunde von Nathalie Armbruster schlagen. Mit gerade einmal 17 Jahren ist die Schülerin die größte deutsche Medaillen-Hoffnung in Planica.
Armbruster stand in neun Saisonrennen siebenmal auf dem Podest, ihr "schlechtestes" Ergebnis war Rang vier.
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Julian Schmid
Fotocredit: Getty Images
Podest fast schon Pflicht
Und dann sind da noch die Langläufer. Seit 2011 hat das Loipen-Team keine WM-Medaille mehr geholt, das letzte Gold gab es 2007. Doch dank Teamsprint-Olympiasiegerin Katharina Hennig, die im Januar den ersten deutschen Weltcupsieg seit 2009 holte, gibt es Hoffnung.
Vor allem in der Frauen-Staffel ist das Podest fast schon Pflicht. Bei der Generalprobe liefen Hennig und Co. auf Rang zwei, ehe ein Meldefehler zur Disqualifikation führte.
Elf Tage, 24 Chancen - die Aussichten sind wahrlich golden. Seit 1999 war der DSV nur einmal (2009) ohne WM-Titel geblieben.
Im Tal der Schanzen sollen nun die nächsten folgen - vielleicht schon am Donnerstag durch Althaus.
(SID)
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"Bravo!" Geiger meldet sich beeindruckend zurück
Quelle: Eurosport
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