Anthony Ujah muss Werder Bremen wohl verlassen

Werder Bremen wird seinen Anhängern auf der Hauptversammlung am 16. November wieder rote Zahlen präsentieren. Das Minus soll bei rund sechs Millionen Euro liegen, wie die "Sport Bild" berichtet. In Bremen kann der Millionenverlust nur mit dem Verkauf von Stars aufgefangen werden. Das prominenteste Opfer könnte Anthony Ujah sein, der erst zu Saisonbeginn vom Rhein an die Weser wechselte.

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Kaum ist er da, muss er schon wieder weg: Anthony Ujah wird Werder Bremen wohl am Saisonende wieder verlassen. Auch wenn er das vielleicht gar nicht möchte. Werder schreibt zum vierten Mal in Folge rote Zahlen. Das Eigentkapital ist fast aufgebraucht. Da helfen nur Spielerverkäufe von Leistungsträgern und Großverdienern, um die Existenz des Klubs nicht zu gefährden.
"Wir werden immer den Spagat finden müssen, wie wir Transfererlöse, die für den Verein wirtschaftlich notwendig sind, erzielen können und gleichzeitig die Entwicklung der Mannschaft vorantreiben", sagt Manager Thomas Eichin.
Ujah hat sich nach seinem Wechsel vom 1. FC Köln zu den Grün-Weißen auf Anhieb als Stammkraft in der Doppelpspitze von Trainer Viktor Skripnik etabliert. Nach zuvor fünf Pleiten in Serie brachte Ujah Werder mit einem Doppelpack bei Ex-Klub Mainz 05 fast im Alleingang wieder zurück in die Erfolgsspur.
Eurosport-Transfercheck: Der Nigerianer ist in Bremen momentan der einziger Stürmer, der den Erwartungen gerecht wird. Vier der zehn Bremer Saisontore gehen auf sein Konto. Hinzu kommen zwei Assists. Ujah ist die Bremer Lebensversicherung. Umso härter würde Werder ein Verkauf des 25-Jährigen treffen. Dennoch: Wenn die wirtschaftliche Existenz eines Vereins bedroht ist, darf auch vor großen Namen nicht Halt gemacht werden. Werder bräuchte die Ujah-Millionen, um dauerhaft in der Bundesliga konkurrenzfähig zu bleiben. Transfer-Wahrscheinlichkeit: 45 Prozent
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