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Critérium du Dauphiné: Emanuel Buchmann über seine Pläne beim Tour-Test
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Publiziert 01/06/2017 um 17:30 GMT+2 Uhr
Beim Critérium du Dauphiné will Emanuel Buchmann an seine letzten starken Auftritte anknüpfen und auch in Südfrankreich "in die Top Ten fahren". Der Kletterer aus dem Team Bora-hansgrohe sollte bei den schweren Bergprüfungen in seinem Element sein - die "drei Bergetappen hintereinander werden allen Fahrern weh tun", ist sich der einstige Deutsche Meister sicher.
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Bei den letzten beiden Rundfahrten (Tour of the Alps und Tour de Romandie) haben Sie sehr gute Leistungen am Berg gezeigt und Top10-Ergebnisse in der Gesamtwertung herausgefahren. Mit welchen Ambitionen geht es zum Critérium du Dauphiné?
Emanuel Buchmann: Ich habe mich mit einem Höhentrainingslager in Osttirol auf die kommenden Rennen vorbereitet und sollte dementsprechend mit einer sehr guten Form am Start der Dauphiné stehen. Wie bei den letzten beiden Rundfahrten werde ich versuchen unter die ersten 10 der Gesamtwertung zu fahren.
Müssen Sie nach der vierwöchigen Rennpause und dem Höhentrainingslager erst einmal schauen, wie man bei der Dauphiné wieder in den Rennrhythmus kommen oder hilft dabei die Erfahrung der letzten beiden Jahre?
Buchmann: In den letzten beiden Jahren habe ich die gleiche Vorbereitung gehabt: Höhentrainingslager und eine längere Rennpause. Da hatte ich eigentlich keine Probleme wieder in den Rennrhythmus zu finden. Ich habe durch das Trainingslager sogar immer noch einen Leistungsschub bekommen. Deswegen gehe ich schon davon aus, dass ich bei der Dauphiné fit sein werde.
Der Mont du Chat (8,7km mit 10,3%) wird zum ersten Mal überhaupt in einem Profirennen befahren und Alpe d’Huez erhält in der Dauphiné eine neue Anfahrt. Bereiten Sie sich speziell auf diese Neuerungen vor?
Buchmann: Auf die neuen Anstiege bereite ich mich nicht speziell vor. Ich versuche einfach, so gut wie möglich zu trainieren und in einer super Form am Start zu stehen.
Der Gesamtsieger wird am Sonntag auf dem Plateau de Solaison (11,3km mit 9,2%) ermittelt. Wie kommen Sie mit einer derart kurzen Abfolge anspruchsvoller Bergetappen zurecht?
Buchmann: Ich denke, drei Bergetappen hintereinander werden allen Fahrern weh tun. Am letzten Tag wird niemand mehr ganz frisch sein und damit sind die Voraussetzungen für alle gleich.
In der diesjährigen Tour de France kommt der erste Bergtest mit der fünften Etappe bereits sehr früh. Müssen Sie Ihre Vorbereitungen darauf anpassen oder bleibt der Fokus komplett auf Pyrenäen und Alpen?
Buchmann: Dieses Jahr bin ich als Helfer für Rafa (Rafal Majka) vorgesehen. Das bedeutet auch, dass ich mich nicht auf spezielle Etappen vorbereiten muss. Ich versuche in sehr guter Form bei der Tour de France am Start zu stehen, damit ich meine Helferaufgabe immer zu 100% erfüllen kann.
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