Ab 2022 sollen zudem wie bereits seit 2005 erprobt Spiele in London und Mexiko-Stadt ausgetragen werden.
Eine weitere Expansion ins Ausland steht auch im Zusammenhang mit einem neuen Spielplan: Wenige Tage nach Abschluss eines milliardenschweren TV-Vertrages hat die NFL erstmals seit 1978 ihr Format geändert. Ab der kommenden Saison, die im September beginnen soll, wird jedes Team 17 statt wie bisher 16 Spiele in der Hauptrunde austragen. "Ein Vorteil dieser neuen Regelung ist, dass wir weltweit weiter wachsen können", sagte NFL-Commissioner Roger Goodell am Dienstag bei der Bekanntgabe des neuen Formats.
Um bei den 17 Partien künftig eine gerechte Aufteilung zwischen Heim- und Auswärtsspielen zu ermöglichen, soll die weltweite Expansion bis 2030 so weit fortgeschritten sein, dass jede Mannschaft jeweils ein Spiel im Ausland bestreitet. Auch in Kanada und Brasilien sollen in Zukunft NFL-Spiele ausgetragen werden.
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Der neue TV-Vertrag der NFL generiert in den nächsten elf Spielzeiten mehr als 100 Milliarden Dollar. Darin enthalten ist ein Deal mit Amazon Prime Video, der Streamingdienst erwarb die Rechte an den Donnerstag-Spielen.
Goodell zeigte sich zudem optimistisch, in der kommenden Saison in allen NFL-Stadien wieder Zuschauer empfangen zu können. "Wir diskutieren darüber", sagte der Commissioner: "Football ist einfach nicht das Gleiche ohne Fans. Wir gehen davon aus, dass wir in der nächsten Saison wieder volle Stadien haben werden." Auch in der NFL hatten aufgrund der Coronapandemie teilweise Spiele vor leeren Rängen stattgefunden.
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(SID)
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