NFL-Game in München: Seahawks-Star Bruce Irvin schießt gegen Rasen in der Allianz-Arena - nächste kritische Stimme
Das NFL-Gastspiel in München hat längst nicht bei allen Beteiligten positive Resonanz hervorgerufen. Während Quarterback-Ikone Tom Brady von den Tampa Bay Buccaneers von der Atmosphäre in der Allianz Arena schwärmte, kritisierte Taylor Ott, Long Snapper der Seattle Seahawks, die Platzverhältnisse in München. Auch Otts Teamkollege Bruce Irvin wütete im Anschluss gegen die äußeren Bedingungen.
Bruce Irvin - Seattle Seahawks
Fotocredit: Imago
Das erste offizielle NFL-Spiel auf deutschem Boden hat ein riesiges Echo hervorgerufen.
Quarterback-Ikone Tom Brady etwa zeigte nach dem 21:16-Sieg seiner Tampa Bay Buccaneers gegen die Seattle Seahawks begeistert von der Stimmung in der ausverkauften Allianz Arena. Die deutschen Football-Fans in München stimmten gemeinsam immer wieder Songs wie "Country Roads" und "Sweet Caroline" an.
"Das war eine der großartigsten Football-Erfahrungen, die ich jemals hatte. Und das heißt viel nach 23 Jahren in der Liga. Die Fans waren unglaublich"; schwärmte der sechsmalige Super-Bowl-Sieger auf der anschließenden Pressekonferenz.
Allerdings waren nicht alle Spieler so gut auf das NFL-Gastspiel in der bayerischen Landeshauptstadt zu sprechen wie Brady.
Seahawks-Duo kritisiert Rasen in der Allianz Arena
Bereits am Tag nach dem Spektakel äußerte sich Taylor Ott, seines Zeichens Long Snapper der Seattle Seahawks, kritisch ob der äußeren Bedingungen.
"Wir spielen international auf Feldern, die nicht für Football ausgelegt sind, die Spieler rutschen überall aus und verletzen sich", schimpfte der 30-Jährige bei Twitter.
Auch Otts Teamkollege Bruce Irvin machte seinem Ärger über die Platzverhältnisse in der Allianz Arena Luft. "Die NFL lässt uns zehn Stunden fliegen, damit wir auf so einem beschissenen Feld spielen. Das ist einfach verrückt", polterte der Routinier, der seit mittlerweile zehn Jahres das Trikot der Seahawks trägt und mit der Franchise 2013 den Super Bowl gewann, in den Sozialen Medien.
Trotz aller negativen Stimmen hat Commissioner Roger Goodell am Donnerstag verkündet, dass bis 2025 drei weitere NFL-Spiele in Deutschland ausgetragen werden sollen.
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Quelle: Perform
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