Emma Hinze fordert offeneren Umgang mit Periode: "Jede Frau hat sie, deshalb sollten wir darüber reden"

Bahnrad-Weltmeisterin Emma Hinze wünscht sich einen offeneren Umgang mit dem Thema Periode im Sport. "Jede Frau hat sie, deshalb sollten wir darüber reden und sie normalisieren", sagte die 24-Jährige im Interview mit der "Rheinischen Post". Die Periode kann "für uns Sportlerinnen eine schwierige Phase sein. Ich habe dann Unterleibsschmerzen und gehe damit an den Start, ich will mich durchkämpfen.

Emma Hinze

Fotocredit: Getty Images

Danach würde ich mich gern aufs Sofa legen – das geht aber nicht. Solche Tage sind bescheiden.
Aber wir halten das aus", sagte Hinze, die bei den European Championships in München (11. bis 21. August) ihren ersten EM-Titel ins Visier nimmt.
Hinze glaubt, dass so wenige Frauen über das Thema reden, "weil es eine Schwäche ist.
Und im Leistungssport wird man für Schwächen schnell verurteilt." Es müsse "in die Köpfe rein, dass es fast jede Frau betrifft – und Leistungssportlerinnen da keine Ausnahme bilden", sagte Hinze.
(SID)
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