Olympia 2021: Hinze/Friedrich verlieren Finale gegen China haarscharf und holen Silber im Teamsprint

Die deutschen Bahnrad-Weltmeisterinnen Lea-Sophie Friedrich und Emma Hinze haben Olympia-Silber im Teamsprint gewonnen. Das Duo musste sich im Rennen um Gold in 31,980 Sekunden lediglich den chinesischen Weltrekordhalterinnen Zhong Tianshi und Bao Shanju (31,895) geschlagen geben und holte damit am ersten Tag der Wettbewerbe im Izu Velodrome das erste Edelmetall für den Bund Deutscher Radfahrer.

Lea Sophie Friedrich und Emma Hinze (Deutschland) - Olympia 2021

Fotocredit: Getty Images

Erste Entscheidung, erstes deutsches Edelmetall: Lea-Sophie Friedrich und Emma Hinze haben beim spektakulären Auftakt der olympischen Bahnrad-Wettbewerbe die Silbermedaille im Teamsprint gewonnen.
Die deutschen Weltmeisterinnen mussten sich vor knapp 1000 Zuschauern im Izu Velodrome lediglich den chinesischen Weltrekordhalterinnen Zhong Tianshi und Bao Shanju geschlagen geben. Lediglich 85 Tausendstel fehlten zur Goldmedaille.
Die Chinesinnen schossen an einem Tag der Rekorde nach 31,895 Sekunden über die Ziellinie, Hinze (23) und Anfahrerin Friedrich (21) benötigten in 31,980 Sekunden minimal länger für die 500 m. Bereits in der Qualifikation (32,102) sowie im Vorlauf (31,905) hatten die Fahrerinnen den deutschen Rekord von Vogel und Welte aus dem Jahr 2013 unterboten.
Damit starteten die Wettbewerbe für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) mit dem erhofften Erfolg. Vor allem auf Hinze, der 2020er-Weltmeisterin von Berlin im Teamsprint, Sprint sowie Keirin, ruhen in Izu die Hoffnungen. Doch auch in anderen Disziplinen bestehen gute Medaillenchancen, dies bewies der Bahn-Vierer der Frauen in eindrucksvoller Manier mit einem Weltrekord.
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Acht Hundertstel fehlen: Deutsche Teamsprinterinnen verpassen Gold nur hauchdünn

Quelle: Eurosport

Bahn-Vierer der Frauen stellt Weltrekord in der Quali auf

Lisa Klein, Mieke Kröger, Lisa Brennauer und Franziska Brauße absolvierten die Qualifikation in der Mannschaftsverfolgung über 4000 m in 4:07,307 Minuten und unterboten die alte Bestmarke von Großbritannien (4:10,236/2016) um fast drei Sekunden.
Das deutsche Quartett kämpft am Dienstag (8.51 Uhr MESZ live bei Eurosport) gegen Italien um den Einzug in die Medaillenrennen. Dabei könnten weitere Rekorde fallen, denn die ersten Rennen im weit außerhalb Tokios gelegenen Izu Velodrome zeigten: Die olympische Bahn auf Sibirischer Fichte bringt schnelle Zeiten hervor.
Nicht nur Großbritannien und die USA hätten im Bahnrad-Vierer der Frauen den alten Weltrekord unterboten. Auch die Chinesinnen Zhong und Bao hatten im Teamsprint-Vorlauf einen Weltrekord aufgestellt und damit die Zuschauer, die anders als an anderen Sportstätten im weit außerhalb Tokios gelegenen Izu zugelassen sind, ins Staunen versetzt.
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Im Anschluss an die Olympischen Spiele geht der Bahnrad-Sport in die nächste Runde: Eurosport überträgt die UCI Track Champions League. Ab 6. November tritt die Weltspitze im Velòdrom Illes Balears in Palma de Mallorca an.
(SID)
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"Absoluter Wahnsinn!" Deutscher Bahnrad-Vierer der Frauen mit Weltrekord

Quelle: Eurosport

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