UCI Track Champions League - Sprint-Queen Taky Marie-Divine Kouamé fiebert Debüt auf Mallorca entgegen: "Wie ein Traum"

Taky Marie-Divine Kouamé sorgte im Oktober diesen Jahres für einen Paukenschlag, als sie Emma Hinze bei der Bahnrad-WM im 500-Meter-Zeitfahren bezwang und Gold holte. In diesem Jahr geht die Französin auch bei der am Samstag (ab 19:00 Uhr live im Free-TV auf Eurosport 1 und bei discovery+) auf Mallorca startenden UCI Track Champions League an den Start und kann ihr Debüt kaum mehr erwarten.

Hinze knapp geschlagen - Kouamé sprintet zum Titel

Quelle: Eurosport

Es war ein Moment purer Freude.
Voller Inbrunst sang Taky Marie-Divine Kouamé die Marseillaise (die französischen Nationalhymne) auf dem Siegerpodest mit, während die Goldmedaille um ihren Hals baumelte.
Die Euphorie bei der Französin war nur allzu nachvollziehbar: Mit einer fantastischen Vorstellung krönte sich Kouamé bei der Bahnrad-WM in Paris Augenblicke zuvor zur neuen Weltmeisterin im 500-Meter-Zeitfahren und wies dabei die deutsche Ausnahmesprinterin Emma Hinze in die Schranken.
Nun, rund einen Monat später, steht die 20-Jährige vor ihrem Debüt bei der UCI Track Champions League, die am Samstag (ab 19:00 Uhr live im Free-TV auf Eurosport 1 und bei discovery+) auf Mallorca feierlich eröffnet wird.
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Mit ganzem Herzen: Kouamé singt Nationalhymne mit

Quelle: Eurosport

Kouamé muss Komfortzone verlassen

"Letztes Jahr, als ich die Track Champions League gesehen habe, war es noch wie ein Traum, daran teilzunehmen", erklärt Kouamé im exklusiven Interview mit Eurosport und führt weiter aus: "Es wird so verrückt sein, diese Erfahrung zu machen."
Ganz besonders freut sich die dreifache französische Meisterin aus dem Vorjahr auf ihr Heimrennen in Saint-Quentin-en-Yvelines, den Ort, wo sie sich vor rund einem Monat zur Weltmeisterin krönte. "Ich bin sehr glücklich darüber. Das ist so cool", so Kouamé.
Allerdings wird sich der Shootingstar an die individuellen Sprints und die Keirin-Disziplinen in der Champions League anpassen müssen, um eine Chance im Kampf um die Gesamtwertung zu haben.
"Ich habe das Format, das einem nur eine sehr kurze Erholungszeit genehmigt, geschaut. Es ist ein sehr komprimierter Zeitplan und es passt überhaupt nicht zu meinen Qualitäten. Ich werde meine Komfortzone verlassen und denke, dass es ein guter Weg ist, um mich auf die Zukunft und die Europameisterschaften im Februar vorzubereiten", blickt Kouamé voraus.

Kouamé: Weiterentwicklung als großes Ziel

Ihre Debütsaison in der Champions League steht somit ganz unter dem Motto Weterentwicklung.
"Ich möchte mich wirklich im Einzelsprint und im Keirin verbessern, daher ist es für mich in Ordnung, dass es kein 500-m-Zeitfahren gibt", so die 20-Jährige weiter.
"Ich bin noch nicht in Bestform, was die Erholung zwischen den Sprintrunden oder dem Kerin angeht. Ich mag es nicht, zu lange Pause zu machen, also passte der Zeitplan perfekt zu mir. Eine Woche Urlaub, eine Woche Schwimmen, Laufen und jetzt wieder aufs Rad", sagt Kouamé abschließend.
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Hetzjagd um den Sieg: So funktioniert Scratch

Quelle: Eurosport

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