UCI Track Champions League: Pröpster verpasst Sensation nach starker Debüt-Saison - Andrews unschlagbar

Alessa Catriona-Pröpster hat es am Abschluss-Abend der UCI Track Champions League 2023 in London nicht geschafft, der Neuseeländerin Ellesse Andrews den Titel in der Sprint League noch wegzuschnappen. Die 22-Jährige unterlag am Ende mit 19 Punkten Rückstand und wurde Zweite. Die weiteren Gesamtsiege gingen an Harrie Lavreysen sowie in der Endurance League an Katie Archibald und Dylan Bibic.

Harter Kampf um Sprint-Krone: Die Highlights vom Samstag

Quelle: Eurosport

Pröpster büßte auf der Olympia-Bahn von 2012 schon im Sprint-Turnier zu Beginn des Abends fünf Punkte auf Andrews ein, weil sie im Halbfinale an Martha Bayona (Kolumbien) scheiterte und Andrews anschließend das Finale gewann.
Im Keirin dann krönte die Neuseeländerin Andrews sich endgültig zur Queen der Sprint League. Sie feierte ihren zweiten Sieg des Abends und stockte ihr Punktekonto auf 173 Zähler auf.
Pröpster, die im Keirin als Fünfte über den Zielstrich rollte, kam am Ende auf 154 Punkte, Bayona wurde mit 127 Punkten Gesamtdritte und Sprint-Weltmeisterin Emma Finucane landete mit 114 Zählern auf dem vierten Rang.
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Das entscheidende Halbfinal-Aus? Bayona zieht Pröpster den Zahn

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Bei den Männern kam es im Sprint-Turnier zum Traum-Finale zwischen den beiden Sprint-Giganten Lavreysen und Matthew Richardson. Dabei bezwang der australische Titelverteidiger seinen Dauerrivalen in einem hart ausgetragenen Duell. Lavreysen beschwerte sich im Ziel über die Fahrweise seines Gegners, doch die Jury bestätigte das Ergebnis.

Lavreysen stellt Punkterekord auf: 191 von 200 möglichen Zählern

An der Dominanz des Niederländers in dieser Saison änderte die Niederlage im Sprint gegen Richardson aber ohnehin kaum noch etwas.
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Knallhartes Giganten-Duell: Richardson bezwingt Lavreysen im Sprint

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Lavreysen revanchierte sich schließlich im Keirin, wo er seine Champions-League-Saison mit einem Sieg standesgemäß perfekt abschloss. Richardson wurde dort Zweiter, Mateusz Rudyk aus Polen Dritter.
In der Gesamtwertung hatte Lavreysen am Ende 191 Punkte auf dem Konto und stellte damit einen neuen TCL-Rekord auf. Maximal hätte er, wenn er alle Rennen gewonnen hätte, auf 200 Zähler kommen können. Zweiter wurde Richardson mit 162 Punkten vor Rudyk mit deren 134.
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Lavreysen mit perfektem Saison-Abschluss: Triumph im Keirin

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In der Endurance League der Frauen setzte sich Katie Archibald mit 160 Punkten vor der Norwegerin Anita Stenberg mit 145 und der US-Amerikanerin Lily Williams mit 128 Punkten durch.

Archibald und Bibic gewinnen die Endurance Leagues

Die Britin feierte beim Finale am Samstagabend in London allerdings keinen Einzelsieg mehr: Im Scratch wurde Archibald Vierte und in der Elimination Dritte. Zuvor hatte sie auf Mallorca, in Berlin und in Saint-Quentin-en-Yvelines alle vier bisherigen Ausscheidungsfahren für sich entscheiden können.
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Andrews mit großem Schritt in Richtung Titel: Sieg im Sprint von London

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Bei den Männern behauptete Bibic seine Führung trotz zweier nicht perfekter Rennen am Schlussabend souverän. Er gewann den Titel mit 131 Punkten und somit 14 Zählern Vorsprung auf den Briten William Tidball (117 Punkte). Dritter wurde der Belgier Jules Hesters (113 Punkte).
Begonnen hatte der Abend für die britischen Fans enttäuschend: Sie mussten sich in den Sprint-Vorläufen von all ihren Landsleuten bereits verabschieden. Sowohl Joe Truman bei den Männern als auch bei den Frauen Ellie Stone, Lowri Thomas, Katy Marchant, Sophie Capewell und sogar Weltmeisterin Emma Finucane mussten sich in der 1. Runde aus dem Sprint-Turnier verabschieden.

Britische Siege im Scratch: Stewart und Evans erfolgreich

Dafür aber kam es gleich im ersten Endurance-League-Event, dem Scratch der Männer, zu einem Doppelsieg der Lokalmatadore: Mark Stewart und William Perrett setzten sich gemeinsam mit dem Spanier Sebastian Mora und dem Niederländer Philip Heijnen aus dem Feld ab – und setzten sich gegen ihre beiden Begleiter schließlich durch, so dass Stewart vor Perrett den Sieg feierte.
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Stewart vor Perrett im Scratch: Britischer Doppelsieg in London

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Und eine knappe halbe Stunde später legte ihre Landsfrau Neah Evans im Scratch der Frauen gleich den nächsten britischen Jubel-Moment nach. Auch sie setzte sich mit einer Ausreißerinnengruppe aus dem Feld ab und gewann dann aus diesem Trio heraus vor Lara Gillespie (Irland) und Olivija Baleisyte (Litauen).
Aus dem Feld heraus gewann Archibald den Sprint um Rang vier vor der Kanadierin Maggie Coles-Lyster sowie der US-Amerikanerin Lily Williams, um ihre Gesamtführung weiter auszubauen.
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Evans lässt die Briten in London jubeln: Heimsieg im Scratch der Frauen

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Dens und Gillespie gewinnen in der Elimination

In der Elimination dann feierte der Belgier Tuur Dens seinen ersten Rennsieg in der Track Champions League. Er setzte sich vor seinem Landsmann Jules Hesters durch, so dass es in der Endurance League der Männer zum zweiten Doppelsieg des Abends kam.
Dritter wurde der Niederländer Philip Heijnen vor den Briten Mark Stewart und William Tidball. Der Berliner Theo Reinhardt wurde Sechster.
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Belgier dominieren die Elimination: Dens siegt vor Hesters

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Bei den Frauen gab es zum Abschluss der Endurance-League-Saison noch eine Überraschung: Die Irin Lara Gillespie gewann das Ausscheidungsfahren vor der Norwegerin Anita Stenberg und der zuvor bei allen vier anderen Stationen erfolgreichen Katie Archibald.
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Keine lupenreine Weste für Archibald: Überraschung in Elimination

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