Olympiaisiegerin Anastasia Kuzmina kehrt bei Heim-EM auf Biathlon-Bühne zurück - Slowenin feiert Comeback

Anastasia Kuzmina hat bei der Biathlon-EM in ihrer slowenischen Heimat Brezno-Osrblie ihr Comeback gegeben. Am Freitag stand die 39-Jährige beim Sprint der Frauen über 7,5 Kilometer erstmals seit rund fünf Jahren wieder am Start. Ihre überraschende Rückkehr hatte die dreifache Olympiasiegerin (Vancouver, Sotschi und Pyeongchang) bereits im Oktober 2023 angekündigt.

Anastasia Kuzmina

Fotocredit: Getty Images

"Es wird sehr, sehr schwierig, weil ich die Menschen wieder begeistern und nicht enttäuschen möchte", hatte Kuzmina damals prognostiziert.
Beim Sieg der Norwegerin Ida Lien landete die Slowenin weit abgeschlagen. Kuzmina leistete sich drei Fehler und kam mit einem Rückstand von knapp zweieinhalb Minuten knapp hinter den deutschen Damen Julia Kink und Juliane Frühwirt auf Rang 59 ins Ziel (+2:23 Minuten). Zweite wurde Liens Landsfrau Maren Kirkeeide (0 Fehler/+14 Sekunden) vor der Ukrainerin Khrystyna Dmytrenko (0/+35,3 Sekunden). Beste Deutsche wurde Marlene Fichtner auf Platz 11.
Für die Verfolgung über zehn Kilometer am Samstag sowie die Mixed-Staffeln am Sonntag liegen die Startlisten noch nicht vor. Ob Kuzmina auch daran teilnehmen wird, ist also vorerst offen.
Den Sprint der Herren in Osrblie gewann am Freitag der Franzose Antonin Guigonnat, der sich nach zwei fehlerfreien Einlagen den Europameistertitel sicherte. Das Podest komplettierten die Norweger Johan-Olav Botn (2 Fehler/+14,5 Sekunden) und Isak Frey (1/+16,7 Sekunden). Die deutschen Männer erlebten einen düsteren Tag. Linus Kesper landete als bester Deutscher auf Rang 18.
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Quelle: Eurosport

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