Biathlon: Deutscher Skiverband verkündet Aufgebot für Antholz - Selina Grotian und Johanna Puff zurück im DSV-Team

Der Deutsche Skiverband (DSV) hat sein Aufgebot für den Biathlon-Weltcup in Antholz am Dienstag verkündet. Bei den deutschen Biathletinnen kommt es zum Abschluss des zweiten Weltcup-Trimesters zu zwei Veränderungen. Die zuletzt im IBU-Cup erfolgreichen Youngster Selina Grotian und Johanna Puff rücken für Hanna Kebinger und Debütantin Julia Tannheimer in Südtirol zurück in das Weltcup-Team.

Hanna Kebinger wird auf die Rennen in Antholz verzichten

Fotocredit: Imago

Kebinger wird auf Grund ihrer gesundheitlichen Probleme nicht in Antholz an den Start gehen.
"Hanna war zuletzt einfach nicht mehr so leistungsfähig und belastbar, wie das im Spitzenbereich notwendig wäre", erklärte Biathlon-Sportdirektor Felix Bitterling in einer DSV-Pressemitteilung. "Sie wird deshalb erst einmal komplett auf Wettkämpfe und intensives Training verzichten, um vollständig gesund zu werden", so der Sportdirektor.
Tannheimer werde sich nach ihrem erfolgreichen Weltcup-Debüt in Ruhpolding wie geplant "erst einmal wieder auf die Schule konzentrieren und sich dann auf die Teilnahme an der Junioren-WM vorbereiten."
Das Herren-Team bleibt mit Benedikt Doll, Philipp Horn, Johannes Kühn, Philipp Nawrath, Roman Rees und Justus Strelow für die Rennen in Italien unverändert.

WM-Generalprobe in Antholz

Angeführt wird das Damen-Team wie gewohnt von Franziska Preuß, die nach dem Heim-Weltcup in Ruhpolding "ein bisschen Ruhe zu Hause genossen" hat. In Antholz möchte die 29-Jährige wieder vorne angreifen: "Ich mag diesen Weltcup-Ort sehr gern. Das Streckenprofil ist nicht so hart, aber die Höhe macht es dennoch sehr anstrengend."
Auch Justus Strelow möchte an seine Erfolge von Ruhpolding anknüpfen, kennt aber die Schwierigkeiten von Antholz. "Am Schießstand habe ich aktuell eine gute Form und kann mich da auf meine Qualitäten verlassen. Wenn in Antholz die Sonne scheint, und das tut sie meistens, ist der Schießstand gar nicht so leicht, weil die Scheiben dann sehr hell sind und alles grell wirkt. Darauf muss ich mich gut einstellen". so der 27-Jährige.
Für die WM in Nove Mesto besteht laut Bitterling auch in Antholz die Möglichkeit sich für die Titelwettkämpfe im Februar zu qualifizieren: "Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren besteht noch die Chance, auf den WM-Zug zu springen. Allerdings werden wir Nominierungen erst nach dem Weltcup in Antholz bekann geben."
Die WM-Generalprobe beginnt am Donnerstag und Freitag zunächst mit den verkürzten Einzelrennen (live bei Eurosport und auf discovery+), bevor am Wochenende die Mixed-Staffeln und Massenstartwettbewerbe folgen.
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Quelle: Eurosport

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