Schock im Urlaub: Biathlet Martin Uldal erleidet nach Unfall mit Freundin Gro Randby Gedächtnisverlust
Update 21/05/2026 um 14:22 GMT+2 Uhr
Der wohlverdiente Urlaub nach einer harten Olympia-Saison verlief für den norwegischen Biathleten Martin Uldal alles andere als geplant. Der 24-Jährige sprach gegenüber dem norwegischen Rundfunksender "NRK" über seinen Unfall bei einem Wanderausflug mit Freundin Gro Randby, der bei ihm zu einer Gehirnerschütterung und zwischenzeitlich sogar zu starkem Gedächtnisverlust geführt hatte.
"Noch einer, Uldal!" Norweger gandenlos gut am Schießstand
Quelle: Eurosport
"Wir waren auf einem Wanderweg unterwegs, als auf einmal verdammter Schnee vom Berg gekommen ist", erinnerte sich der olympische Staffel-Silbermedaillengewinner beim "NRK".
In dem Zusammenhang sei er gestürzt und habe sich den Kopf gestoßen. Dies führte zu einer Gehirnerschütterung, die wiederum Erinnerungslücken nach sich zog. Freundin Randby, die auch im Weltcup am Start ist, setzte daraufhin den Notruf ab.
"Ich hatte ein bisschen Angst, aber das liegt daran, dass es sich anfühlt, als hätte man eine schwere Demenz, wenn man mittendrin steckt", gestand Uldal. Auch die ehemalige Juniorenweltmeisterin machte sich Sorgen. "Es war eine sehr surreale Erfahrung, dass er plötzlich sein Gedächtnis verlor und mehr oder weniger nicht mehr in der Lage war, nach Hause zu kommen."
Zunächst konnte sich Uldal an nichts aus dem letzten Monat erinnern. "Als ich im Krankenhaus anfing, mein Gedächtnis zurückzugewinnen, musste ich erst einmal ein bisschen mit den Zehen wackeln." Er sei "wahnsinnig dankbar, dass ich nicht gelähmt war, und das sagt wohl einiges darüber aus, wie wenig Kontrolle ich damals hatte".
Uldal vor langsamer Rückkehr ins Training
Doch manche Erinnerungen fehlen weiterhin. "Ich erinnere mich immer noch an nichts von kurz vor dem Aufprall bis zu meiner Ankunft im Krankenhaus. Es gibt ein paar Stunden, in denen meine Erinnerung ziemlich leer ist."
Allgemein erholte sich der norwegische Biathlon-Star aber gut: "Ich hatte keine besonderen Kopfschmerzen." Auch Erbrechen und Übelkeit habe er nicht verspürt. Ins Training, das in dieser Woche erstmals wieder mit dem gesamten Team stattfindet, werde er aber vorsichtig einsteigen.
"Ich werde vielleicht nicht ganz so viel trainieren wie früher. Es ist ja in Ordnung, das Training langsam wieder hochzufahren."
Der neue Cheftrainer Patrick Oberegger meinte ebenfalls: "Wir dürfen diese Dinge nicht auf die leichte Schulter nehmen. Es ist unsere Aufgabe als Trainer, darauf zu achten, dass alles in Ordnung ist, aber so wie es derzeit aussieht, hatte er Glück im Unglück."
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