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Biathlon: IBU lässt Anti-Doping-Programm prüfen

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Die IBU wird die eigenen Strukturen untersuchen

Fotocredit: SID

VonSID
08/05/2018 Am 11:33 | Update 08/05/2018 Am 11:36

Der Biathlon-Weltverband IBU will sich als Folge des Doping- und Korruptionsskandals einer tiefgehenden Untersuchung der eigenen Strukturen unterziehen.

Dies teilte der Verband nach einer Vorstandssitzung in Saalfelden mit, an der alle acht derzeit aktiven Mitglieder teilnahmen.

Dabei fasste das Gremium den Entschluss, das Anti-Doping-Programm von der Vereinigung der führenden Nationalen Anti-Doping-Agenturen (iNado) prüfen zu lassen. Ein entsprechender Bericht soll vor dem nächsten IBU-Kongress Anfang September über den Stand der Dinge informieren und veröffentlicht werden. Zudem sollen die Gespräche mit der unabhängigen Behörde für Doping-Testverfahren (ITA) intensiviert werden.

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Auf administrativer Ebene plant die IBU ebenso eine Neuausrichtung, über die exakten Änderungen will der Verband zeitnah informieren.

Die IBU befindet sich seit einigen Wochen in einer tiefen Glaubwürdigkeitskrise. Anfang April war öffentlich geworden, dass seit Ende 2017 Ermittlungen der österreichischen Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft in Wien wegen Doping- und Betrugsverdachts sowie Geschenkannahme laufen. Die Ermittlungen richten sich gegen den ehemaligen IBU-Präsidenten Anders Besseberg und Ex-Generalsekretärin Nicole Resch sowie russische Sportler und Betreuer.

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