Biathlon-WM - Samuelsson scherzt vor Auftakt in Oberhof über Dominator Bö: "Dann ist das ein riesiges Fiasko"
Johannes Thignes Bö ist in der laufenden Biathlon-Saison das Maß der Dinge und daher auch der Mann, den es bei der bevorstehenden WM in Oberhof (8. bis 19. Februar bei Eurosport und auf discovery+) zu schlagen gilt. Auch Medaillenkandidat Sebastian Samuelsson ist sich der Favoritenrolle seines Kontrahenten bewusst. Der 25-Jährige versuchte daher im Vorfeld, den Druck auf den Norweger hochzuhalten.
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Quelle: Interwetten
"Wenn er nicht vier Goldmedaillen gewinnt, ist das ein riesiges Fiasko", sagte der Schwede gegenüber dem TV-Sender "SVT" mit einem Grinsen.
Der 25-Jährige glaubt allerdings nicht, dass Bö bei der WM in Oberhof (8. bis 19. Februar bei Eurosport und auf discovery+) jedes Einzel-Rennen für sich entscheiden wird. "Das passiert nur sehr selten", betonte Samuelsson.
Bei der am Mittwoch anstehenden Weltmeisterschaft in Thüringen kämpfen die Topstars der Szenen in vier Einzel-Wettkämpfen (Einzel, Sprint, Verfolgung, Massenstart) um Medaillen. Außerdem stehen drei Staffelrennnen (Mixed-Staffel, Staffel, Single-Mixed-Staffel) auf dem Programm.
Der große Favorit ist dabei zweifelsfrei der Norweger Bö, der sage und schreibe elf von 14 Rennen der laufenden Weltcup-Saison gewann.
Samuelsson kämpferisch: "Wenn ich das Maximum erreiche, hole ich sieben Medaillen"
Trotz der anhaltenden Dominanz seines Kontrahenten zeigte sich Samuelsson im Hinblick auf den Kampf um Edelmetall durchaus optimistisch. "Wenn ich das Maximum erreiche, hole ich sieben Medaillen. Ich bin sehr entschlossen und glaube, dass ich darum kämpfen kann", kündigte der Schwede an.
Besonders am Schießstand habe er Sonderschichten eingelegt, wie Samuelsson weiter verriet. "Wir haben viel gearbeitet, damit ich wieder ein gutes Gefühl bekomme. Und ich denke, das habe ich jetzt", so der 25-Jährige.
Den Sprung auf das Podest in einem Einzel-Rennen ist Samuelsson in diesem Winter bislang allerdings noch nicht gelungen. Das beste Weltcup-Ergebnis des Staffel-Olympiasiegers von Pyeongchang war ein vierter Platz im Dezember in Kontiolahti.
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