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Biathlon-WM: Julia Simon und Frankreich dominieren Sprint in Nove Mesto - Franziska Preuß in Top 10
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Publiziert 09/02/2024 um 18:26 GMT+1 Uhr
Julia Simon hat sich am Freitag im Sprint bei der Biathlon-WM in Nove Mesto die Krone aufgesetzt und damit die zurückgetretene DSV-Athletin Denise Herrmann-Wick als Weltmeisterin abgelöst. Dank ihrer makellosen Leistung am Schießstand führte die 27-Jährige Frankreich sogar zum Vierfachtriumph. Justine Braisaz-Bouchet (+4,9 Sekunden/1 Fehler) und Lou Jeanmonnot (+40,8/1) komplettierten das Podest.
Sprint par excellence! Simon in Nove Mesto unnachahmlich
Quelle: Eurosport
Sophie Chauveau verpasste das Treppchen als vierte Französin nur knapp (+44,2/1).
"Ich habe von Anfang an an meine Chance geglaubt", erklärte Simon nach ihrem Lauf über 7,5 Kilometer bei Eurosport. "Mir ist es gelungen, mein Niveau abzurufen. Es war phänomenal, hier um den Sieg laufen zu können."
Die deutschen Damen gingen indes leer aus, Franziska Preuß platzierte sich als beste DSV-Läuferin letzten Endes auf einem starken sechsten Platz. Mit einer Strafrunde und einem Rückstand von 1:05,3 Minuten fehlten der 29-Jährigen ein gutes Stück zur achten WM-Medaille ihrer Karriere.
Vanessa Voigt reihte sich nach einem Fehler bei der allerletzten Scheibe auf dem 18. Platz ein (+1:42,5/1). Sophia Schneider (28./+2:04,4/2) und Janina Hettich-Walz (35./+2:14,8/3) lagen weiter zurück.
Preuß trotz Fehler stolz auf sich
Das Drama in der Mixed-Staffel konnte Preuß am Freitag abhaken - auch wenn es erneut nicht zu Edelmetall gereicht hat.
"Ich bin zufrieden. Klar, es zählen die Medaillen, jeder will eine haben", gab sie bei Eurosport zu. "Dann war es aber dieser Fehler zu viel. Aber so, wie es vorgestern gelaufen ist, bin ich jetzt stolz dass ich mich nicht unterkriegen lassen habe."
Durch ihre Leistung im Sprint hat sie wieder zu ihrem Selbstvertrauen gefunden - und in der Verfolgung am Sonntag (ab 14:30 Uhr live und on-demand bei discovery+) in Zählbares ummünzen. "Das Selbstvertrauen habe ich wieder bekommen, denn die Anspannung war groß. Die Ausgangslage ist jetzt gut für die Verfolgung. Nun mag ich die Französinnen ärgern."
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Highlights: Frankreich-Quartett verbreitet Angst und Schrecken
Quelle: Eurosport
Voigt exklusiv: "Sehr ärgerlich"
Besonders Voigt war ihr Ärger über eine verpasste Top-Platzierung anzuhören. "Da es die letzte Scheibe war, ist es natürlich sehr ärgerlich", schilderte die 26-Jährige bei Eurosport. "Der Schuss war tief, weil ich bei der Atmung nicht mehr Acht gegeben habe, da ich mir sicher war, dass der drin ist."
Die Bedingungen, die in Nove Mesto geherrsch haben, seien ihr nicht entgegengekommen. Als Ausrede soll dieser Umstand aber nicht dienen. "Es geht allen gleich, da muss man durch", so Voigt, die sich letztlich doch ein positives Fazit abringen konnte. "Letztendlich ein Sprint, mit dem ich ganz zufrieden sein kann."
Allzu viele Hoffnungen auf eine Medaille in der Verfolgung will sie sich aber nicht machen.
"Der Abstand ist schon sehr, sehr groß. Bei den Weltmeisterschaften geht es letztlich um Medaillen", meinte Voigt. "Da bin ich doch schon ganz weit weg. Aber nichtsdestotrotz steht am Sonntag ein Rennen mit viermal Schießen an. Daher blicke ich positiv nach vorne."
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(mit SID)
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Vive la France! Simon verdrückt Freudentränen nach Triumph
Quelle: Eurosport
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