Nach WM-Eklat um Andrejs Rastorgujevs - Rücktritt von Co-Trainer Ilmars Bricis und Saison-Aus für Biathlon-Star
Publiziert 27/02/2025 um 11:31 GMT+1 Uhr
Der Zwischenfall im lettischen Biathlon-Team zwischen Andrejs Rastorgujevs und Co-Trainer Ilmars Bricis während der WM in Lenzerheide hat nun Konsequenzen nach sich gezogen. Wie Lettlands nationaler Verband "LFB" mitteilte, tritt Bricis mit sofortiger Wirkung zurück. Rastorgujevs beendet zudem aus gesundheitlichen Gründen bei noch drei ausstehenden Weltcup-Wochenenden vorzeitig die Saison.
Andrejs Rastorgujevs beendet seine Saison nach dem Eklat bei der WM
Fotocredit: Getty Images
Der Massenstart-Vizeweltmeister von 2024 hatte schwere Vorwürfe gegen den lettischen Trainer erhoben.
In einem Interview während der WM bezichtigte Rastorgujevs Bricis des Ski-Diebstahls und eines tätlichen Angriffs. "Er hat mich geschlagen und mir dabei den Finger gebrochen. Ich glaube, meine Schulter ist auch ziemlich verletzt", meinte der 36-jährige Sportler.
Rastorgujevs drohte daraufhin sogar selbst, das Team zu verlassen, sollte der Trainer nicht zurücktreten. Laut des lettischen Verbandes habe man im Anschluss an den Eklat mit beiden Beteiligten offene Gespräche geführt. Danach habe Bricis seinen Rücktritt angeboten.
Der Co-Trainer hatte sich gegen die Anschuldigungen von Rastorgujevs gewehrt und erklärt, ein Hotelangestellter habe versucht, die Ski zu stehlen. Nachdem der Lette Bricis in dessen Hotelzimmer mit den Vorwürfen konfrontiert hatte, warf dieser Rastorgujevs aus dem Zimmer, weil auch der kleine Sohn des Trainers im Raum war.
Wie der Verband mitteilte, wolle man auch alle weiteren Personen im lettischen Team zu dem Vorfall befragen. Damit soll für die laufende und kommende Saison eine problemlose Teilnahme der anderen Teammitglieder sichergestellt werden.
Das könnte Dich auch interessieren: Kübler verpasst Medaille bei Biathlon-Junioren-WM nur knapp
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/02/24/4101796-83173568-2560-1440.jpg)
Rösch exklusiv: "Die Bö-Brüder werden mir fehlen"
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung