Biathlon-Trainer monatelang suspendiert: IBU-Gremium sperrt Letten nach Prügelei mit Andrejs Rastorgujevs bei WM

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Die Biathlon Integrity Unit (BIU) hat in der WM-Affäre rund um den lettischen Skijäger Andrejs Rastorgujevs und den mittlerweile zurückgetretenen Nationaltrainer Ilmars Bricis ein Urteil gefällt. Das Gremium, welches im Biathlon-Weltverband IBU auf ethische Fragen spezialisiert ist, hat Bricis für sechs Monate suspendiert. Zwischen ihm und Rastorgujevs war es vor Monaten zu einem Eklat gekommen.

Andrejs Rastorgujevs im Biathlon-Weltcup 2024/25

Fotocredit: Getty Images

Im vergangenen Februar kam es während der Weltmeisterschaften in Lenzerheide zwischen Rastorgujevs und Bricis zu einem Streit, dieser mündete schließlich in eine Prügelei.
Bricis wurde von seinem Schützling vorgeworfen, die Skier des WM-Zweiten im Massenstart von Nove Mesto 2024 entwendet zu haben. Der Coach stritt dies ab, einige Tage nach dem Vorfall trat Bricis von seinem Amt zurück.
Diese Entscheidung hielt die BIU nicht davon ab, die Geschehnisse genauer zu untersuchen. Wie das Gremium in einer Mitteilung verkündete, entschied es sich für eine sechsmonatige Suspendierung von Bricis.
"Nach einer umfassenden Untersuchung akzeptierte Herr Bricis die Verantwortung für ein körperliches Verhalten, das gegen wichtige Artikel des IBU-Integritätskodexes verstieß", hieß es im Schreiben. "Herr Bricis hat während des gesamten Verfahrens mit dem BIU kooperiert, und diese Kooperation wurde bei der Festlegung der angemessenen Sanktion berücksichtigt."
Die Sperre ist vom 17. Juli 2025 bis 18. Januar 2026 in Kraft, Bricis darf in diesem Zeitraum in keiner Funktion am Biathlonsport teilnehmen.
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Quelle: Eurosport


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