Emilien Jacquelin spricht über mögliches Karriereende nach der Saison: "Werden sehen, wie es nächstes Jahr aussieht"

Emilien Jacquelin hat erneut öffentlich mit einem Karriereende geliebäugelt. Der fünffache Biathlon-Weltmeister erklärte gegenüber der "L'Equipe", dass er "diese innere Flamme spüren" müsse. "Wir werden sehen, wie es nächstes Jahr aussieht", so Jacquelin weiter. Bei den Olympischen Spielen 2026 räumte er in Antholz zuletzt Gold mit der französischen Staffel und Bronze in der Verfolgung ab.

Highlights: Französischer Doppelsieg im verkürzten Einzel

Quelle: Eurosport

Im Biathlon hat Jacquelin fast alles erlebt. Seit 2017 ist der 30-Jährige im Weltcup, bei Weltmeisterschaften sammelte er insgesamt fünf Goldmedaillen. 2022 holte er zweimal olympisches Silber und vier Jahre später durfte er dank der Staffel auch an der olympischen Goldmedaille einen Haken machen.
Ganz ausgelastet scheint Jacquelin mit dem Sport nicht. "Es gibt auch tausend unglaubliche Dinge im Leben zu entdecken. Ich bin seit acht oder neun Saisons auf dieser Rennstrecke unterwegs. Das kann redundant sein, man kann sich seinen Kalender nicht wie im Radsport aussuchen", sagte der Franzose im Interview mit der "L'Equipe".
Aktuell wisse er nicht, ob er im kommenden Jahr noch "diese innere Flamme" spüren würde. Als Anreiz könnten die Olympischen Spiele 2030 in Frankreich dienen.
"Das könnte ein unglaubliches Fest werden. Aber vier Jahre sind eine lange Zeit. Um weiterzumachen und Leistung zu bringen, muss man mental zu 100 Prozent dabei sein. Ich muss mich hinsetzen, um wirklich zu wissen, was ich tun möchte", erklärte Jacquelin.

Auch eine Pause für Jacquelin eine Option

Auch über die Option, "eine Pause zu machen und dann zurückzukommen" habe er nachgedacht. Die Bedingung für diese Variante: Er müsse auch nach seiner Rückkehr wieder in der Weltspitze mitlaufen können.
"Ich muss langfristig mit meiner Art zu laufen im Reinen sein. Wenn ich am Ende 30. werde, kämpfen muss und vielleicht wieder in den IBU Cup zurückfalle, ist es ein Sumpf, aus dem man sich nur schwer wieder herauskämpfen kann", sagte Jacquelin.
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"Nicht von dieser Welt!" Jacquelin-Wahnsinn in der Staffel

Quelle: Eurosport

"Wenn der Sport zu einer Belastung oder zu Stress wird, ist es besser aufzuhören", so der 30-Jährige weiter.
Mindestens in Kontiolahti, im estischen Otepää und in Oslo wird Jacquelin noch an den Start gehen - die "innere Flamme" des Franzosen entscheidet über alles Weitere.
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Highlights: Öberg-Show im Einzel von Kontiolahti

Quelle: Eurosport


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