Früherer DSV-Trainer Florian Steirer kehrt in Biathlon-Weltcup zurück: Österreicher heuert beim schwedischen Weltcup-Team als Schießtrainer an

Der frühere DSV-Trainer Florian Steirer feiert nach drei Jahren Pause sein Comeback im Biathlon-Weltcup. Wie der schwedische Biathlonverband mitteilte, übernimmt der Österreicher künftig die Rolle des Schießtrainers im Team der Skandinavier. Dabei soll Steirer die schwedischen Topstars um Sebastian Samuelsson, Martin Ponsiluoma und Co. am Schießstand zurück in die Erfolgsspur führen.

Florian Steirer heuert beim schwedischen Team an

Fotocredit: Imago

In der vergangenen Saison hatten vor allem die schwedischen Männer am Schießstand immer wieder bessere Platzierungen verspielt.
Künftig wird Florian Steirer als Schießtrainer jedoch das gesamte schwedische Team betreuen – und damit auch mit den Öberg-Schwestern zusammenarbeiten.
Schwedens Sportdirektorin Anna-Maria Uusitalo äußerte sich in einer Pressemitteilung optimistisch über die neue Zusammenarbeit: "Mit Florians Unterstützung wollen wir frische Impulse von außen nutzen und uns weiterentwickeln. Wir sind überzeugt, dass unser Schießtraining bereits auf einem hohen Niveau ist, sehen es aber als essenziell an, weiterhin offen für Neues zu bleiben und gezielt an Verbesserungen zu arbeiten."
Florian Steirer war von 2018 bis 2022 beim DSV tätig, wo er als Assistenztrainer maßgeblich dazu beitrug, talentierte Athletinnen wie Laura Dahlmeier und Denise Herrmann-Wick zu herausragenden Top-Stars im Biathlon zu entwickeln.

Steirer formt Herrmann-Wick zum Superstar

Besonders Herrmann-Wick, die kurz vor Steirers Amtsantritt vom Langlauf zum Biathlon gewechselt war, profitierte maßgeblich von seiner Arbeit. Unter seiner Anleitung gelang es ihr, sich am Schießstand deutlich zu steigern und zur Weltspitze zu stoßen.
Bei den Olympischen Spielen krönte sie ihre Entwicklung mit dem Gewinn der Goldmedaille im schießintensiven Einzelrennen – ein Erfolg, zu dem auch Steirer maßgeblich beitrug.
Im Jahr 2022 zog sich der 43-Jährige überraschend aus dem Biathlonsport zurück und legte eine längere Pause ein. Bis zu seinem aktuellen Engagement in Schweden war er nicht mehr im Weltcup aktiv und übernahm stattdessen die Rolle des Bundestrainers im Skibergsteigen.
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Quelle: Eurosport


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