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Fritz Fischer kritisiert Nachwuchsförderung der deutschen Skijäger im Biathlon: "Jungen ruhig mehr fördern"
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Publiziert 12/01/2022 um 17:49 GMT+1 Uhr
Olympiasieger Fritz Fischer hat die Nachwuchsförderung der deutschen Skijäger kritisiert. "Ich finde, man könnte die Jungen ruhig mehr fordern. Schauen Sie sich doch den FC Bayern an: Der Julian Nagelsmann lässt den 16-jährigen Paul Wanner spielen. Bei uns im Biathlon heißt es dagegen bei einem 20-Jährigen: Ja, ist der denn schon so weit?", sagte der 65-Jährige dem "Münchner Merkur" und der "tz".
Fritz Fischer kritisiert Nachwuchsförderung
Fotocredit: Getty Images
In Deutschland gebe es viele Nachwuchsbiathleten und ausreichend gute Talente, "aber ihre Qualität ist das andere", sagte Fischer, der 1992 in Albertville als Staffel-Schlussläufer Olympia-Gold gewonnen hatte. Der Gesamtweltcupsieger von 1988 forderte von den jungen Athleten mehr Eigenverantwortung.
Diese müssten sich "ab einem gewissen Alter einfach auch selbst fordern", sagte Fischer: "Da muss auch der Spaß an der höheren Belastung da sein. Die Sportler müssen sich sagen: Wir müssen schneller laufen, wir müssen konzentriert schießen, das ist mein Beruf."
Vor dem Heim-Weltcup in Ruhpolding, der nach der Absage im vergangenen Jahr wegen der strengen Corona-Verordnungen in Bayern erstmals ohne Zuschauer stattfinden wird, versuchte Fischer optimistisch zu bleiben.
"Jammern bringt uns jetzt nicht weiter. Trotz allem Negativen: Ich habe schon das Gefühl, dass am Himmel wieder ein paar blaue Flecken da sind", sagte er.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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