In Deutschland gebe es viele Nachwuchsbiathleten und ausreichend gute Talente, "aber ihre Qualität ist das andere", sagte Fischer, der 1992 in Albertville als Staffel-Schlussläufer Olympia-Gold gewonnen hatte. Der Gesamtweltcupsieger von 1988 forderte von den jungen Athleten mehr Eigenverantwortung.
Diese müssten sich "ab einem gewissen Alter einfach auch selbst fordern", sagte Fischer: "Da muss auch der Spaß an der höheren Belastung da sein. Die Sportler müssen sich sagen: Wir müssen schneller laufen, wir müssen konzentriert schießen, das ist mein Beruf."
Vor dem Heim-Weltcup in Ruhpolding, der nach der Absage im vergangenen Jahr wegen der strengen Corona-Verordnungen in Bayern erstmals ohne Zuschauer stattfinden wird, versuchte Fischer optimistisch zu bleiben.
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"Jammern bringt uns jetzt nicht weiter. Trotz allem Negativen: Ich habe schon das Gefühl, dass am Himmel wieder ein paar blaue Flecken da sind", sagte er.
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(SID)

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