Dorothea Wierer ist wieder zurück in der Biathlon-Weltspitze: "Hätte nicht gedacht, dass es so gut laufen würde"

Biathletin Dorothea Wierer will nach einem schwierigen letzten Weltcup-Winter in dieser Saison wieder angreifen. Die Italienerin meldete sich bereits im finnischen Kontiolahti mit Platz elf im Sprint und Platz sechs im Massenstart in der Weltspitze zurück. Und das, obwohl sie nun gegen Athletinnen antritt, "die 15 Jahre weniger auf dem Buckel haben". Ein Erfolg, mit dem sie nicht gerechnet hatte.

Dorothea Wierer beim Weltcup in Hochfilzen

Fotocredit: Imago

Trotz der guten Ergebnisse bei den ersten Rennen dieses Weltcup-Winters wollte sich die Gesamtsiegerin der Jahre 2018/19 und 2019/20 im Gespräch mit "SportNews.bz" noch nicht zu einer Standort-Bestimmung hinreißen lassen.
"Ich weiß noch nicht, wo ich genau stehe", sagte die inzwischen 34-Jährige und ergänzte: "Ich laufe im Weltcup mittlerweile gegen Athletinnen, die 15 Jahre weniger auf dem Buckel haben als ich. Da muss ich bei meinem Ziel, vorne mitzulaufen, auch realistisch bleiben."
Zum Auftakt des Weltcups im österreichischen Hochfilzen gelang ihr das erneut sehr gut. Wierer wurde beim Sieg von Franziska Preuß im Sprintrennen Neunte und ließ zahlreiche jüngere Athletinnen hinter sich.
Noch vor den Rennen in den Tiroler Alpen hatte sie sich überrascht ob ihrer guten Form gezeigt: "Das wird jetzt interessant in Hochfilzen. Ich hätte nicht gedacht, dass es gleich in den ersten Rennen so gut laufen würde nach dieser langen Pause."

Wierer zwischen Karriereende und Weltspitze

In der vergangenen Saison hatte Wierer häufig aufgrund von Krankheit aussetzen müssen. Statt des Karriereendes - das im Sommer 2024 ebenfalls im Raum stand - entschied sie sich jedoch dazu, weiterzumachen.
Nun hofft sie, dass sie vor allem "gesund bleibt". Sie werde versuchen "immer ihr Bestes zu geben" um dann "vorne mit dabei zu sein".
Bislang hat das für Wierer ganz gut funktioniert.
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"Bärenstark": Preuß holt Sprint-Sieg in Hochfilzen

Quelle: Eurosport


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