Biathlet Johannes Kühn überrascht mit Aussagen zu Russland-Ausschluss: "Wer weiß, was passiert"

Biathlet Johannes Kühn hat die Sanktionen gegen russische und belarussische Athleten mit krassen Aussagen unterstützt. "Wir machen Biathlon mit scharfer Munition und Waffen. Ich weiß nicht, wie cool das ist, wenn ein russischer Athlet mit einem ukrainischen Athleten auf der Runde unterwegs ist", sagte der 30-Jährige im Rahmen der DSV-Einkleidung gegenüber "BR24 Sport".

Johannes Kühn wurde in das Athleten-Komitee der IBU gewählt

Fotocredit: Getty Images

"Das sind alle eigentlich nette Kerle, aber wer weiß was passiert", fügte Kühn an.
Aufgrund der Sanktionen werden russische und belarussische Wintersportler in dieser Saison nicht im Biathlon-Weltcup vertreten sein.
Neben dem Ausschluss der Sportler wegen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine ist auch die Energiekrise für die Winterathleten besorgniserregend.
Bundeslanglauftrainer Peter Schlickenrieder rechnet etwa mit dem Ausfall von Weltcup-Events. "Wir werden auch Ausfälle bei Wettkämpfen sehen, nämlich dort, wo man ganz bewusst auf Schneeproduktion verzichten will", sagte er gegenüber "BR24Sport".
Die Energiekrise und die Energiepreise würden es den Veranstaltern nicht leicht machen, viel Schnee zu produzieren, erklärte Schlickenrieder, "Und der Schnee ist für uns eine wichtige Grundlage."
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Quelle: Eurosport

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