Justine Braisaz-Bouchet hofft auch ohne Vorbereitung mit Frankreichs Team auf sicheren Startplatze bei Weltcupauftakt

Justine Braisaz-Bouchet hofft, trotz ihrer Vorbereitung außerhalb des Teams für den Weltcupauftakt Ende November in Kontiolahti gesetzt zu sein. "Wenn man für das A-Team ausgewählt wurde, ist man für die ersten beiden Weltcuprennen normalerweise geschützt", sagte die Französin im Interview mit der "L’Équipe". Das könnte aufgrund ihrer eigenständigen Vorbereitung für sie nun aber nicht mehr gelten.

Zieleinlauf mit Flagge: Braisaz-Bouchet macht Gold im Massenstart perfekt

Quelle: Eurosport

Sie plane ein Gespräch mit Sportchef Stéphane Bouthiaux, in dem die genauen Details besprochen werden sollen, so die Olympiasiegerin von Peking 2022. "Ich hoffe, dass ich beim letzten Trainingscamp im November wieder zur Gruppe stoßen kann", ergänzte sie.
Für die Vorbereitung außerhalb der Mannschaft müsse sie tief in die Tasche greifen, so Braisaz-Bouchet. "Letztes Jahr hat mich das persönliche Training 30.000 Euro gekostet. Auch dieses Jahr habe ich alles selbst gebucht", so die 29-Jährige.
Das sei ihre eigene Entscheidung gewesen. "Ich verlasse mich auf meine Partner, die meine Situation ganz genau kennen", sagte Braisaz-Bouchet. Ihre persönlichen Sponsoren und Ausrüster targen dem vernehmen nach einen Teil der Extrakosten.
Die Französin will sich laut eigener Aussage nun nur noch mit ihrem Ehemann Julien Bouchet auf den kommenden Winter vorbereiten, weil sie durch die zweigleisige Vorbereitung an ihre Grenzen gestoßen sei. Im Anschluss übte sie heftige Kritik am französischen Verband aufgrund dessen Umgang in der Kreditkartenaffäre um Julia Simon.
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Quelle: Eurosport


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