Langlauf-Olympiasieger Einar Hedegart hadert nach Disziplinwechsel zum Auftakt am Schießstand: "Schlag ins Gesicht"
Von Jan Zesewitz
Publiziert 14/08/2026 um 12:25 GMT+2 Uhr
Langlauf-Olympiasieger Einar Hedegart hat sich für die kommende Saison für einen Wechsel zum Biathlon entschieden. Sein erster Auftritt beim Blinkfestival in Norwegen auf Rollski lief aber noch nicht wie gewünscht. Der 24-Jährige zählte zwar erwartungsgemäß läuferisch zu den Besten, traf im Supersprint aber nur zehn seiner 20 Schüsse. "Ein Schlag ins Gesicht", sagte er nach dem Rennen.
Einar Hedegart hat noch Verbesserungspotenzial am Schießstand
Fotocredit: Getty Images
"Ich habe viel gearbeitet, aber ganz offensichtlich nicht genug", sagte Hedegart, der seine Schwierigkeiten am Schießstand nun "Schritt für Schritt" angehen will.
Für Hedegart ist der Umstieg zum Biathlon eher eine Rückkehr. Der Norweger startete als Biathlet, konnte aber den internationalen Durchbruch nicht schaffen. Ausgerechnet beim Blinkfestival 2024 probierte er sich im Langlauf-Sprint - und gewann.
Zwei Jahre später gewann er Bronze über 10 Kilometer Freistil und zwei Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina - im Teamsprint und der 4x7,5 km Staffel.
Nach diesen Erfolgen kehrte er zum Biathlon zurück - und erhielt einen Dämpfer. "Es war eine riesige Enttäuschung. Beim Schießen war ich einfach meilenweit von meinen Erwartungen entfernt. Ich weiß, dass die Bedingungen in Blink schwieriger sind als im Training und bei den Winterrennen, aber ich hätte nicht gedacht, dass es so schlecht laufen würde", erklärte Hedegart der Lokalzeitung "Tronder-Avisa".
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Einar Hedegart hat noch Verbesserungspotenzial am Schießstand
Fotocredit: Getty Images
Sein neuer alter Teamkollege und Olympiasieger Johan-Olav Botn will die Ergebnisse vom Blinkfestival aber nicht zu hoch hängen: "Schaut euch einfach meine Ergebnisse aus dem letzten Jahr an. Ich glaube, ich hatte hier eine Trefferquote von 30 Prozent - und habe danach olympisches Gold gewonnen", sagte er gegenüber dem norwegischen Fernsehsender "TV 2".
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Quelle: Eurosport
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