Laura Dahlmeier dachte nach Rücktritt an Biathlon-Comeback: "Es hat in den Fingern gejuckt"

Die zweimalige Biathlon-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier hat knapp ein Jahr nach ihrem Karriereende kurz an ein Comeback gedacht. "Es hat in den Fingern gejuckt, für ein Rennen hätte ich es noch mal wissen wollen", sagte die 28-Jährige im Interview mit der "Augsburger Allgemeinen". Dahlmeier hatte 2019 ihre Karriere beendet. Im Jahr nach ihrem Rücktritt habe sie "nur das gemacht, was ich wollte".

Olympiasiegerin Laura Dahlmeier

Fotocredit: Getty Images

"Ich war viel beim Klettern, beim Bergsteigen, bin Skitouren gegangen oder war beim Langlaufen. Da habe ich mir gedacht, wäre ich noch fit? Wie wäre es, wenn sie mir ein Gewehr in die Hand drücken und ich noch einmal an den Start gehe?", sagte Dahlmeier, die ihre Karriere mit 25 Jahren beendete.
Am Ende entschied sich Dahlmeier gegen das Comeback: "Wenn man den Gedanken zu Ende denkt, dann ist klar, dass es nicht bei einem Rennen bleibt. Ich will nicht mehr mein ganzes Leben auf den Biathlonsport ausrichten."
Mittlerweile studiert sie Sportwissenschaften an der TU München.
"Semesterferien sind sehr schön. Ich genieße die Ungezwungenheit. Wenn mich morgen jemand fragt: Wie sieht es aus, die Bedingungen sind gut, wir machen morgen eine Skitour, kommst du mit? Jetzt sage ich: Cool, bin dabei", so Dahlmeier: "Sonst hatte ich entweder Training oder Wettkämpfe."
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(SID)
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"Reiner Wahnsinn!" So kam Dahlmeier zum zweiten Olympia-Gold

Quelle: Eurosport

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