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Lisa Vittozzi berichtet von schwieriger Zeit: Italienische Biathletin hatte "sehr dunkle Tage"
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Publiziert 22/07/2022 um 13:12 GMT+2 Uhr
Die italienische Biathletin Lisa Vittozzi hat in einem Interview über die Schattenseiten des Sports gesprochen – und verraten, dass sie einst sogar Abneigung gegenüber ihrer Leidenschaft verspürt habe. "Ich hatte einige sehr dunkle Tage, an denen ich den Sport gehasst habe", sagte sie im Gespräch mit dem Weltverband IBU. Zudem erklärte sie, wie es ihr gelang, sich dennoch weiter zu motivieren.
Lisa Vittozzi
Fotocredit: Getty Images
"Letztlich haben mir meine Leidenschaft und meine Entschlossenheit geholfen, wieder aufzustehen, und ich weiß, dass ich weitermachen werde, bis ich meine Ziele erreicht habe", ergänzte Vittozzi.
Sie sei "als Person und nicht nur als Sportlerin gewachsen", sagte die 27-Jährige und führte aus: "Letztes Jahr habe ich viel mental gearbeitet, aber dieses Jahr will ich zu den Grundlagen des Biathlons zurückkehren. Ich muss zu der natürlichen Art des Schießens zurückfinden, die ich in den vergangenen Jahren verloren habe."
Vittozzi hatte in der Saison 2018/19 hinter ihrer Teamkollegin Dorothea Wierer Platz zwei im Gesamtweltcup belegt, bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang gewann sie mit der Mixed-Staffel die Bronze-Medaille. Im vergangenen Winter lief es hingegen eher mäßig für Vittozzi, die im Gesamtweltcup am Ende auf Rang 31 landete.
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Quelle: Eurosport
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