Die 33-Jährige gewann bei den Winterspielen in Peking die Goldmedaille im Einzel. Dass sie im Weltcup nicht konstant mit den Allerbesten mithalten konnte, sei dem Saisonaufbau geschuldet gewesen.
"Ich selbst bin eher defensiv in die Saison gestartet, der Fokus lag klar auf Olympia. Das verändert natürlich die Leistungsdaten über eine ganze Saison gesehen. Wenn bei mir alles gepasst hat, konnte ich aber mit den Besten mithalten", so Herrmann.
Die Regeländerungen für den kommenden Winter begrüßte die ehemalige Langläuferin ausdrücklich.
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Durch ein neues Punktesystem werden Top-Platzierungen im Kampf um den Gesamtweltcup stärker belohnt als zuvor.

Herrmann sieht Regeländerungen positiv

"Ich finde die Änderungen gut. Aus dem Langlauf kenne ich es bereits, dass es für die besten Platzierungen entsprechend viele Punkte gibt", sagte die Olympiasiegerin im Einzel.
"Dass es keine Streichresultate mehr gibt, sehe ich ebenfalls als positive Entwicklung. Ich war nie ein Fan dieser Regel. Wer den Gesamtweltcup gewinnen will, muss über die gesamte Saison hinweg einfach der Beste sein. Da sollte dann auch jedes Ergebnis erfasst werden", fügte sie hinzu.
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