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Kaisa Mäkäräinen darf Gesamtweltcupsieg 2013/14 behalten - auch Tora Berger erhält Auszeichnung
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Publiziert 22/12/2021 um 10:42 GMT+1 Uhr
Kaisa Mäkäräinen darf ihren Gesamtweltcupsieg von 2013/14 behalten. Das teilte die IBU (Internationale Biathlon Union) mit. "Der Vorstand hat entschieden, sowohl Tora Berger als auch Kaisa Mäkäräinen zu den Gesamtsiegerinnen der Saison 2013/14 zu küren", hieß es in einer Mitteilung. Aufgrund nachträglicher Disqualifikationen von Olga Zaitseva wegen Dopingverstößen hatte sich die Wertung verändert.
Kaisa Mäkäräinen beendete 2020 ihre aktive Biathlon-Karriere
Fotocredit: Getty Images
In insgesamt neun Rennen wurde die Russin nach einem rechtskräftigen Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs CAS aus der Wertung genommen. Damit liegt Berger anders als vor sieben Jahren vier Zähler vor Mäkäräinen. 2014 beendete die Finnin die Gesamtwertung noch fünf Punkte vor der Norwegerin.
Es sei "eine gerechte Lösung für beide gefunden worden, denn saubere Athleten und Athletinnen sollten nicht für die Dopingverstöße anderer bestraft werden", meinte die IBU in ihrer Stellungnahme weiter. Dies sei auch eine Botschaft, dass die IBU "diejenigen, die für Betrug verantwortlich sind, zur Rechenschaft ziehen werden".
Auch Berger empfand diese Entscheidung als "gut und fair". "Ich hätte mich wirklich schlecht gefühlt, wenn Kaisa ihre Kristallkugel hätte zurückgeben müssen", sagte die 40-Jährige gegenüber der IBU.
Mäkäräinen sei damals in den letzten Rennen einfach "die Stärkere" gewesen, betonte Berger zudem.
Kaisa Mäkäräinen hofft auf sauberen Sport
Sie könne zudem kaum beschreiben, "wie ich mich nun nach dem Gewinn meines zweiten Gesamtweltcups fühle, denn es ist einfach sehr viel Zeit vergangen". In der Saison 2012/13 hatte die Norwegerin bereits den Gesamtweltcup gewonnen. 2014 beendete sie ihre Karriere.
Mäkäräinen wiederum war einfach glücklich, dass sie ihre Kristallkugel für den Gesamtsieg behalten kann. "Es ist die gerechteste Lösung, zwei Kugeln zu vergeben und ich freue mich für Tora", sagte die 38-Jährige. Sie sei dennoch enttäuscht, dass ein Dopingvergehen einer Konkurrentin "auch noch Jahre später Einfluss auf die Ergebnisse hat. Denn die wirklichen Bedingungen eines Wettkampfs kann das nicht zurückbringen."
Sie hoffe daher, "dass ich so etwas nicht noch einmal erleben muss, und wünsche mir für die Gegenwart und die Zukunft, dass unser Sport dopingfrei ist und wir auf die Ergebnisse an einem Wettkampftag vertrauen können." In diesem Winter soll es nun im Rahmen eines Weltcups eine gemeinsame Siegerehrung beider Skijägerinnen geben, außerdem erhält Berger nachträglich das entgangene Preisgeld.
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(mit SID)
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Quelle: Eurosport
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