Sowohl der russische als auch der belarussische Verband würden gegen die humanitären Verpflichtungen verstoßen. Russlands Biathlon-Chef kritisierte die Entscheidung des IBU bei "skisport.ru".
"Es war in erster Linie meine Entscheidung, unterstützt vom ROC (Russisches Olympisches Komitee, Anm. d. Red.) und dem Sportministerium. Der Status, der uns angeboten wurde, ist für uns demütigend und inakzeptabel. Es war bereits klar, wohin die Situation hinauslaufen würde", erklärte Maigurov.
Rund einen Monaten vor der endgültigen Suspendierung der Biathleten und Biathletinnen beschloss die IBU bereits, dass die Sportler aus Russland und Belarus bei den letzten Weltcup-Events der Saison nur unter neutraler Flagge antreten dürfen.
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Der russische Verband habe laut Maigurov im Anschluss "gegen diese Entscheidung der IBU vor dem Schiedsgericht des Sports in Lausanne Berufung eingelegt, da wir den Ausschluss für rechtswidrig halten. Wir haben gegen keine Regeln und keine Forderung der IBU verstoßen und haben diese Suspendierung nicht verdient".
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