Norweger um Sturla Holm Lägreid reisen trotz Nachhaltigkeitsbedenken mit dem Helikopter nach München: "Fühlen uns gezwungen"

Die norwegische Biathlonmannschaft wird mit dem Helikopter zum Loop-One-Festival in München anreisen. Die Mannschaft um Gesamtweltcupsieger Sturla Holm Lägreid befindet sich derzeit im Höhentrainingslager in Lavazè im Trentino, um sich auf die Olympischen Winterspiele (ab 6. Februar 2026 live bei Eurosport und discovery+) im ebenfalls in der Höhe gelegenen Antholz vorzubereiten.

Sturla Holm Laegreid

Fotocredit: Getty Images

Es liegt eine Startverpflichtung für den Wettbewerb in München vor. Darum sehe man laut der Norweger trotz Nachhaltigkeitsbedenken keine andere Wahl, als die Strecke mit dem Flugzeug zu absolvieren.
Das verkürzt die Reisezeit deutlich. Anstatt zwischen dem Höhentrainingslager und München hin und zurück jeweils etwa vier Stunden zu brauchen, benötigt man nur etwa eine.
"Das wollte ich zunächst nicht machen, aber es stehen die Olympischen Spiele an und wir fühlen uns von der IBU dazu gezwungen", wird Lägreid gegenüber dem "NRK" zitiert. "Das war die einzige Möglichkeit, den Schaden für den Höhenaufenthalt zu begrenzen."
"Neun von zehn Entscheidungen treffen wir im Hinblick auf Nachhaltigkeit. Und manchmal … funktioniert das auch nicht immer. Vollwertige Höhentrainingslager haben da ein wenig Vorrang", sagte Per Arne Botnan, Sportchef der norwegischen Biathleten.
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Quelle: Eurosport


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