Die Startnummer 1 brachte Franziska Preuß kein Glück. "Vor der habe ich irgendwie Respekt", sagte die 26-Jährige ehrfürchtig: "Aber heute war es gar nicht so schlimm, vorneweg zu laufen."
Allerdings verhinderte wieder ein Schießfehler das absolute Top-Resultat. "Die Rechnung kann sich jeder aufmachen", ärgerte sich die 26-Jährige.
Zum sechsten Mal in Serie lief Preuß in die Top Acht, ohne den Fehler beim Stehendschießen hätte sie sogar um den Sieg mitkämpfen können. Sie sei trotzdem zufrieden, "ich habe es geschafft, einen soliden Rhythmus zu schießen", sagte Preuß im ZDF.
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Es sei aber "natürlich ärgerlich", dass der "eine Fehler weggeht". Läuferisch sah Preuß zudem noch Reserven.

Herrmann: "Sturz vor den Füßen meines Trainers"

Das erste Einzel-Rennen nach der WM in Pokljuka gewann die erneut in der Loipe überragende Sprint-Weltmeisterin Eckhoff, für die Norwegerin war es der fünfte Sprint-Sieg in Serie.

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Preuß fehlten 10,1 Sekunden auf das Podium. Denise Herrmann, die nach einem überstandenen Infekt ihr Comeback feierte, lag als Zehnte vier weitere Sekunden zurück. Und ärgerte sich über einen kleinen Fauxpas: "Ich hatte auf der Schlussrunde noch einen kleinen Sturz vor den Füßen meines Trainers", sagte sie: "Den hätte ich mir sparen können. Das war ein bisschen ärgerlich, weil es sehr eng zuging."
Dennoch freuten sich die beiden Hoffnungsträgerinnen des Deutschen Skiverbandes (DSV) über die gute Ausgangsposition für die Verfolgung am Sonntag (12:00 Uhr im TV Eurosport).

Hammerschmidt ohne Fehler auf Platz 20

Maren Hammerschmidt (0/+59,0) als 20., Vanessa Hinz (1/+1:07,5 Minuten) auf Platz 23 und Janina Hettich (1/+1:16,9) als 29. rundeten ein gutes Mannschaftsergebnis ab.
Die 23-jährige Vanessa Voigt (1/2:05,6) verpasste bei ihrem Weltcup-Debüt als 64. hauchdünn die Qualifikation für das Jagdrennen. Die deutschen Skijägerinnen rehabilitierten sich damit für das Staffel-Debakel am Donnerstag in Tschechien, als es mit Platz zwölf eine historische Enttäuschung gab.
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(SID)

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