Das Problem "kenne" man beim Deutschen Skiverband, so Eisenbichler, deshalb seien bereits vor gut einem Jahr Veränderungen angeschoben worden. Mit Zibi Szlufcik wurde ein neuer Nachwuchschef geholt, in Engelbert Sklorz ist der Schießtrainer des A-Teams auch bei jedem Nachwuchslehrgang dabei.

Dazu wurde der Perspektivkader verjüngt, im zweitklassigen IBU Cup sollen künftig vermehrt 20- bis 24-Jährige eingesetzt werden, um sie frühzeitig an die "internationale Konkurrenzfähigkeit" heranzuführen.

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"Ich denke, dass die Schritte, die wir jetzt eingeleitet haben, die richtigen sind", sagte Eisenbichler: "Die greifen natürlich nicht innerhalb eines Jahres, aber ich glaube, wir sind auf dem Weg das besser zu machen." Es kämen schon "ein paar Junge nach", doch die bräuchten "noch ein bisschen".

Die Auswahl sei dabei "mit Sicherheit" nicht so groß wie in Norwegen. "Deshalb müssen wir die Athleten, die wir haben, richtig gut, sauber und systematisch entwickeln, um nicht Talente auf dem Weg zu verlieren", sagte der DSV-Spitzenfunktionär der Sparte Biathlon.

Deutsches Team mit hohem Altersschnitt

Die deutschen Topathleten wie Arnd Peiffer, Benedikt Doll oder Erik Lesser sind alle jenseits der 30, die jüngsten im Männerteam sind Philipp Horn und Lucas Fratzscher mit jeweils 26 Jahren.

Bei den Frauen ist die Lage nicht groß anders, während in anderen Nationen teilweise 23-Jährige Siege in Serie einfahren.

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(SID)

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