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Olympia 2026 - Biathlon: "Donald Trump ist ein riesiger Idiot" - Grönlands Biathleten vertreten starke Meinung
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Publiziert 09/02/2026 um 16:47 GMT+1 Uhr
Die grönländischen Biathleten Ukaleq und Sondre Slettemark treten bei den Olympischen Winterspielen für Dänemark an. In schwierigen Zeiten wollen die Geschwister bei den Wettkämpfen in Antholz ein Zeichen in Richtung Donald Trump schicken. Sondre sei "stolz darauf, mit Dänemark auf der größten Bühne der Welt stehen zu dürfen, auch wenn ich Grönländer und kein Däne bin".
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Ukaleq Slettemark ist aufgebracht. "Wir sprechen viel darüber, und ich bin völlig wütend. Donald Trump ist ein riesiger Idiot", sagte die Biathletin beim dänischen Sender DR Sporten.
Slettemark macht sich Sorgen um ihre Heimat Grönland, sie hat Angst vor den nächsten Schritten des US-Präsidenten im anhaltenden Konflikt über eine mögliche Annexion der Insel.
Bei den Olympischen Winterspielen in Antholz stehen Ukaleq (24) und ihr Bruder Sondre (21) nun vor ihren ersten sportlichen Auftritten, bei denen sie ein Zeichen setzen wollen - auch in Richtung der USA.
Weil Grönland über kein eigenes Nationales Olympisches Komitee verfügt, starten die Slettemarks in Südtirol für Dänemark. Das Land, dem Trump immer wieder gedroht hatte, die Heimat von Ukaleq und Sondre wegzunehmen.
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Grönländer Biathleten stolz auf ihre Herkunft
Gerade deshalb sei es "etwas ganz Besonderes, dieses Jahr das Königreich zu vertreten und zu zeigen, dass wir gemeinsam stark sind", sagte Ukaleq.
Auch ihr jüngerer Bruder Sondre, der am Dienstag (13.30 Uhr live im TV bei Eurosport und im Stream bei HBO Max) im Einzel über 20 Kilometer an den Start geht, ist "stolz darauf, eine Gemeinschaft vertreten zu dürfen, die für die gleichen Werte steht wie ich". Er sei "stolz darauf, mit Dänemark auf der größten Bühne der Welt stehen zu dürfen, auch wenn ich Grönländer und kein Däne bin".
In Italien treten die Geschwister mit eigens entworfenen Anzügen in den Farben blau und grün an. "Das steht für die Nordlichter", erklärte Sondre Slettemark: "Alle Motive und Linien auf Armen und Beinen sind von traditionellen grönländischen Tätowierungen für Frauen inspiriert."
Bei den Slettemarks ist Biathlon Familiensache. Papa Öystein trat 2010 in Vancouver bei Olympia an, Mama Uiloq verpasste die Spiele von Salt Lake City nur wegen der Schwangerschaft mit Ukaleq. Die wiederum steht nach Peking vor ihrer zweiten Teilnahme, Sondre feiert sein Debüt. Die Eltern sind als Trainer dabei.
Trotz allem: Voller Fokus aufs Sportliche
Doch der Fokus auf die sportlichen Themen fällt dieser Tage alles andere als einfach. "Wir sind Athleten, also müssen wir das in gewisser Weise einfach ausblenden und uns auf die nächsten Wettkämpfe konzentrieren", sagte Sondre bei "CNN".
"Die stärkste Botschaft, die wir senden können, ist für Dänemark anzutreten", so Ukaleq. Für sie ist es "wichtig, dass wir Dänemark als unseren sicheren Hafen haben und dass wir gut zusammenarbeiten können. Wir müssen den USA ein klares Signal senden, dass wir nicht die geringste Lust haben, Teil der USA zu sein."
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(SID)
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