Einar Hedegart wechselt wegen Olympia die Sportart - vom Biathlon zum Langlauf: "Definitiv eine bessere Chance"
VonNiklas Bien
Publiziert 14/11/2025 um 11:46 GMT+1 Uhr
Einar Hedegart wird in der kommenden Saison nicht im Biathlon starten, sondern im Langlauf. Damit rudert das norwegische Ausnahmetalent von seiner Entscheidung aus dem Frühjahr zurück. Im März hatte der doppelt Begabte angekündigt, fest zum Biathlon zu wechseln. Nun der Rückzieher: Er wolle "All-in im Langlauf" gehen, sagte Hedegart im Gespräch mit der norwegischen Tageszeitung "Adresseavisen".
Einar Hedegart startet in der kommenden Saison im Langlauf.
Fotocredit: Getty Images
Einar Hedegart hat ein Luxusproblem: Der 24-Jährige kann sich die Sportart aussuchen. Sowohl im Biathlon als auch im Langlauf hat der Norweger in der Vergangenheit bereits sein riesiges Potenzial nachgewiesen.
Im März 2025 lief Hedegart im Langlauf-Weltcup in Oslo über 10 Kilometer Freistil auf den zweiten Platz, zwei Wochen später schnappte er sich den norwegischen Meistertitel im Biathlon-Massenstart.
Dem großen Erfolg mit dem Gewehr auf dem Rücken ließ Hedegart im Frühjahr eine klare Ansage folgen: "Ich werde ab jetzt ein Biathlet sein. [...] Heute Morgen habe ich realisiert, dass ich nicht die Motivation habe, wenn ich nur Langläufer sein soll. Ich muss auch ein bisschen schießen", sagte der Norweger damals.
Nun der erneute Kurswechsel. "All-In im Langlauf", statt "ein bisschen schießen" heißt es in der anstehenden Saison für Hedegart. Die Gründe für die Rückkehr zum Langlauf sind dabei ganz rational.
Hedegart hat Olympia im Blick
"Es ist eine olympische Saison und ich habe im Langlauf definitiv eine bessere Chance als im Biathlon. Also fühlt es sich wie die natürliche Wahl an", sagte Hedegart gegenüber der norwegischen Tageszeitung "Adresseavisen".
Heißt konkret: Der Doppel-Könner will sich im Februar nicht in Antholz mit Sturla Holm Lägreid und den anderen Biathleten messen, sondern im Val di Fiemme seinen Langlauf-Kollegen um den fünffachen Olympiasieger Johannes Kläbo stellen.
Der vergangene März hat gezeigt, dass mit dem 24-Jährigen zu rechnen ist.
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Quelle: Eurosport
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