Olympia 2026: Quentin Fillon Maillet gewinnt Gold im Sprint - Philipp Horn als bester Deutscher auf Platz zehn
VonThomas Gaber
Update 13/02/2026 um 21:34 GMT+1 Uhr
Deutschlands Biathlon-Männer bleiben bei den Olympischen Spielen 2026 ohne Medaille. Philipp Horn war als Zehnter bester Deutscher im Sprint und verpasste mit einem Fehler beim letzten Schuss eine noch bessere Platzierung. Olympiasieger wurde der Franzose Quentin Fillon Maillet (0 Schießfehler) vor den beiden Norwegern Vetle Sjaastad Christiansen (0/+13,7 s) und Sturla Holm Lägreid (0/+15,9 s).
Highlights: Fillon-Maillet trumpft im Sprint auf
Quelle: Eurosport
David Zobel (0/+1:41,8) wurde 19., Justus Strelow (1/+1:46,4) landete auf Platz 23 und Philipp Nawrath belegte an seinem 33. Geburtstag mit drei Schießfehlern nur den 26. Rang (+1:52,9).
Nawrath, der im Einzel starker Fünfter wurde, hatte mit dem Kampf um die Medaillen nach zwei Fehlern im Liegendanschlag früh nichts mehr zu tun. "Mit dem Schießergebnis ist es absolut nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Drei Fehler sind im Sprint leider viel zu viel", sagte das enttäuschte Geburtstagskind in der "ARD".
Aufgrund der großen Zeitrückstände haben die deutschen Athleten kaum Medaillenchancen im Verfolgungsrennen über 12,5 km kommenden Sonntag (11:15 Uhr live bei Eurosport und HBO Max). Selbst Horn muss auf den drittplatzierten Lägreid schon fast 54 Sekunden aufholen.
"Ich bin ein bisschen geschockt, der Rückstand ist schon krass", sagte Horn, der halbwegs um Zuversicht bemüht war: "Die drei vorne liegen eng zusammen. Mit einem guten Schießen ist noch alles möglich. Ich ärgere mich allerdings brutal über meinen Fehler, da war ich schon wieder so halb auf der Strecke."
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Horn Zehnter im Sprint: "Der letzte Schuss ärgert mich brutal"
Quelle: Eurosport
Fillon Maillet verkündet Baby-News
Derweil sorgte Fillon Maillet im vierten Olympia-Rennen dieser Spiele für den bereits dritten Erfolg der überragenden französischen Mannschaft. Für ihn persönlich war es bereits das zweite Gold in Antholz und das vierte seiner Karriere insgesamt.
"Das ist ein Traum, ich bin überglücklich. Es war ein hartes Rennen, aber ich habe mich sehr gut gefühlt", sagte Fillon Maillet im Gespräch mit Eurosport, ehe er frische Baby-News verkündete. "Diese Goldmedaille ist für meine schwangere Freundin", verriet der 33-Jährige.
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Fillon Maillet stürmt zu Gold - Krimi um die Sprint-Medaillen
Quelle: Eurosport
Jaquelin sorgt mit Schnellfeuereinlage für Furore
Ein denkwürdiges Rennen erlebte Emilien Jaquelin. Der Franzose legte eine unglaubliche Schnellfeuereinlage beim Stehendschießen hin, riss sich anschließend Stirnband und Sonnenbrille vom Kopf - und verpasste die Bronzemedaille um läppische 0,2 Sekunden.
Der 30-Jährige trägt bei den olympischen Rennen einen Original-Ohrring der 2004 verstorbenen Rad-Legende Marco Pantani, Jaquelins großes Idol.
Enttäuschend lief das Rennen für Johan-Olav Botn. Der Superstar der Biathlon-Szene landete mit einem Schießfehler als schlechtester der vier norwegischen Starter auf Rang acht (+58,2 Sekunden).
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Wahnsinn! Jacquelin mit Schnellfeuereinlage am Schießstand
Quelle: Eurosport
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