Karoline Knotten legt im Streit mit dem norwegischen Biathlonverband nochmals nach: "Ich traue dem nicht"

Im April wurde Karoline Knotten aus dem norwegischen Biathlonteam geworfen - und das als zweitbeste Athletin der vergangenen Saison im Gesamtweltcup. Grund war wohl, dass die 30-Jährige nicht vollumfänglich hinter den Trainingsplänen des Trainers stand. Das bestätigte sie zuletzt: "Ich hatte noch nie 100-prozentiges Vertrauen in das, was die Trainer sagen", so Knotten. Nun legte sie nochmal nach.

Karoline Knotten befindet sich weiter im Streit mit dem norwegischen Verband

Fotocredit: Getty Images

"Jeder weiß, dass es etwas anderes ist", sagte die zwölfmalige Staffel-Goldgewinnerin über ihren Rauswurf im Streit mit dem Verband, der bereits im Mai erstmals richtig Fahrt aufnahm.
Knotten kümmert sich derzeit mit einem zusammengestellten Trainerteam selbst um die Vorbereitung für die anstehenden Olympischen Winterspiele in Mailand/Cortina - und verfolgt dabei ein klares Ziel: "Ich möchte die Beste sein, denn dann besteht kein Zweifel daran, dass es funktioniert und ich Recht habe", erklärte sie im Gespräch mit "VG".
Ob gute Leistungen für Knotten überhaupt ausreichen, um nominiert zu werden, sei ihr selbst nicht ganz klar: "Es kann so oder so ausgehen. Ich traue dem nicht", schoss sie in Richtung Verband.
Knotten ist nicht die Einzige, die den Biathlonverband Norwegens scharf kritisierte. Anfang Juni rechnete auch Filip Fjeld Andersen schon mit dem Verband ab und sprach von einem gnadenlosen System in Norwegen: "Wie es den Sportlern geht, scheint wohl nicht im Vordergrund zu stehen", so der 25-Jährige, der im April seine Karriere beendete.
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Quelle: Eurosport


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