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Oslo 2025: Franziska Preuß nach dramatischem Saisonfinale absolut urlaubsreif - Nichts wie weg nach Thailand
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Update 24/03/2025 um 19:50 GMT+1 Uhr
Franziska Preuß sehnt sich nach der Erfüllung ihres großen Traumes nur noch nach Urlaub. Die Deutsche zeigte sich im Anschluss an das Herzschlagfinale im Duell mit der Französin Lou Jeanmonnot um den Gesamtweltcup beim Saisonabschluss in Oslo erschöpft. Beim Deutschen Ski-Verband geht der Blick dagegen längst in Richtung der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo 2026.
Champagner-Dusche für Preuß! DSV-Star feiert Gesamtweltcupsieg
Quelle: Eurosport
Müde, aber mit breitem Lächeln schlich Biathlon-Königin Franziska Preuß durch die Ankunftshalle des Münchner Flughafens.
Nach ihrem Triumph von Oslo und einer Partynacht landete die frischgebackene Gesamtweltcupsiegerin am Montagnachmittag mit "gut verpackten" Kristallkugeln auf dem Gepäckwagen und dem Gelben Trikot in der Tasche wieder auf deutschem Boden, sogar Skispringer Karl Geiger kam zufällig zum Gratulieren vorbei.
"Heute muss ich erst einmal ein paar Stunden Schlaf nachholen", sagte die 31-Jährige, die ihren Sieg "wie auf einem Festival" mit dem französischen und dem norwegischen Team um Biathlon-Star Johannes Thingnes Bö gefeiert hatte - und sich nun auf etwas Ruhe freute: "Die Abschlussparty hab ich früher schon mal besser weggesteckt, deshalb wird heute nicht mehr viel passieren."
Nach dem nervenaufreibenden Weltcup-Finale am Sonntag hatte sie bereits ihrer verdienten Auszeit in Thailand entgegengefiebert. "Wir fahren relativ schnell in den Urlaub, in dem Land interessiert Biathlon niemanden", sagte Preuß über den Trip mit ihrem Lebensgefährten Simon Schempp.
In Thailand sei "Wintersport ganz weit weg", sagte Preuß in der ARD: "Ich freue mich, dass man gar nicht darauf angesprochen wird und zwei Wochen komplett abschalten kann." Sie habe ihren Trainern "schon gesagt, dass ich ein bisschen länger Pause brauche als normal".
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Preuß emotional im Siegerinterview: "Habe so viel dafür geopfert"
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Preuß "echt durch"
Nach der Rückkehr aus Asien wird sie in ihrem Haus in Ruhpolding dann auch einen geeigneten Platz für ihre Trophäen suchen. "Ich muss zugeben, dass meine erste gewonnene Kugel im Keller im Abstellraum steht", sagte sie und fügte schmunzelnd an: "Mal schauen, vielleicht finden wir im Kraftraum ein schönes Regal für die Kugeln. Dafür haben wir im April aber genug Zeit."
Bis dahin hat Preuß nach dem besten Winter ihrer wechselhaften Karriere viel zu verarbeiten. Nach dem Weltcup-Triumph und vier WM-Medaillen sei sie vor allem im Kopf "echt durch", räumte sie nach dem Happy End am legendären Holmenkollen ein.
Immer wieder sprach die Biathletin aus Ruhpolding nach einem "kranken Kampf" mit Tränen in den Augen von einer mentalen "Challenge", die sich beim Abschluss im engen Kampf mit Lou Jeanmonnot dramatisch zugespitzt hatte.
Ein Sturz der Französin hatte den Sieg von Preuß letztendlich begünstigt und die DSV-Athletin zunächst einmal in ein Gefühlschaos gestürzt. Sie habe ihrer Konkurrentin "gesagt, dass man die Kugel eigentlich in der Mitte zerschneiden müsste und jeder eine Hälfte kriegt."
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Highlights: Preuß abgezockt im Nervenkrimi um die große Kugel
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Preuß schaut auf
Doch mit einigem Abstand konnte Preuß den größten Tag ihrer Laufbahn doch noch genießen. Im Teamquartier in Oslo stand Preuß im Mittelpunkt der Feierlichkeiten.
Allzu weit nach vorne wollte sie bei all dem Trubel nicht blicken. Doch schon vor dem spannenden Saisonendspurt hatte sie betont, dass die Olympischen Spiele 2026 in Mailand/Cortina "auf alle Fälle" noch einmal ihr Ziel seien, zumal sie "so knapp vor der Haustür" stattfinden würden.
Dies sei "eine Motivation, sich noch einmal einen Sommer durchzubeißen". Das eine Jahr gebe es "definitiv" noch.
Während Preuß nur noch weg wollte, richtete sich der Fokus der Verantwortlichen beim Deutschen Skiverband (DSV) schon auf Olympia. Während bei den Frauen neben Preuß auch die jungen Selina Grotian und Julia Tannheimer durchaus Hoffnungen schüren, sind die deutschen Männer aktuell meilenweit von der Weltspitze entfernt.
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Besondere Geste: Preuß bittet Jeanmonnot zu sich aufs Podest
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Bitterling zuversichtlich
Tobias Reiter als Bundestrainer soll für neue Energie sorgen. Jetzt gelte es, sagte Sportdirektor Felix Bitterling, "im Sommer daran zu arbeiten, um dann für das nächste Jahr besser dazustehen".
Doch zunächst war auch Bitterling im Feiermodus. Der Tag, betonte er, "könnte aus unserer Sicht nicht schöner sein".
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(SID)
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Bö-Brüder im großen Interview: "Don't drink and drive"
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