Weltcup Oslo: Schweden verabschiedet seinen Schießtrainer Jean-Marc Chabloz - Schweizer Coach "unglaublich traurig"

Das Trainerkarussell im Biathlon-Weltcup dreht sich unaufhörlich: Mit Jean-Marc Chabloz nimmt einer der Stützpfeiler des schwedischen Erfolgs seinen Hut und verlässt den skandinavischen Verband nach sechs gemeinsamen Jahren. "Ich habe das Gefühl, mit unglaublichem Stolz abzutreten", erklärte der Schweizer in einem Interview mit "SVT". Das Saisonfinale am Holmenkollen werde sein "letzter Tanz".

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Quelle: Eurosport

In den zurückliegenden Wochen ist viel über die Zukunft des Schießtrainers gesprochen worden. "Für mich ist es immer schwieriger geworden, von zu Hause weg zu sein", gab Chabloz einen Einblick. Dennoch sei die Trennung "unglaublich traurig".
Erst Anfang März hatte der Ex-Biathlet seine Verbundenheit zur schwedischen Mannschaft unterstrichen.
"Mir gefällt es hier, aber ich verstehe, dass wir uns in einer Zeit nach den Olympischen Spielen befinden, in der Trainer unter Druck geraten. Das gilt für fast alle", meinte er mit Blick auf die Gerüchte rund um seine Zukunft.
Anfragen aus dem Ausland habe er zwar erhalten, "aber mein Herz schlägt für Schweden, auch wenn ich andere Pläne habe", so Chabloz weiter. Wie diese ausschauen, ist mittlerweile bekannt: Der Eidgenosse wird fortan einen Manager-Job in der schwedischen Provinz Jämtland ausüben.
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Jean-Marc Chabloz nimmt Abschied von der schwedischen Biathlon-Nationalmannschaft

Fotocredit: Getty Images

Hinter Schweden und Chabloz liegt eine erfolgreiche Zeit, die nun auch in Oslo gekrönt wurde: So entschieden die schwedischen Damen erst am Donnerstag die Nationenwertung für sich.
Die olympischen Goldmedaillen von Martin Ponsiluoma (Verfolgung, 2026) und der Damen-Staffel vor vier Jahren dürfen beim Rückblick ebenso nicht vergessen werden.

Kommt der Italien-Coach nach Schweden?

Mit Hanna Öberg reagierte bereits einer seiner ehemaligen Schützlinge auf den Abschied.
"Ich verstehe vollkommen, dass der Job stressig ist, mit all den Reisen und den langen Tagen fern von zu Hause. Man erlebt so viele Emotionen", so die 30-Jährige über ihren Coach. "Er hat mir sehr viel bedeutet."
Tatsächlich wird schon ein möglicher Nachfolger gehandelt. Der Finne Jonne Kähkönen nahm nach vier Jahren bei den italienischen Biathletinnen seinen Hut und könnte nun in Schweden in große Fußstapfen folgen.
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Highlights: Jeanmonnot sprintet zum Gesamtweltcup

Quelle: Eurosport


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