Franziska Preuß knackt Olympia-Norm - Heimsieg für Schwedin Hanna Öberg im Sprint von Östersund

Nach Platz drei von Denise Herrmann zum Auftakt in den Olympia-Winter haben die deutschen Biathletinnen im Sprint von Östersund das Podium verpasst. Franziska Preuß war über 7,5 km auf Rang sieben beste Athletin des DSV. Herrmann, die am Samstag beim Sieg von Weltmeisterin Marketa Davidova im Einzel über 15 km überzeugt hatte, musste sich nach zwei Schießfehlern mit Rang 25 begnügen.

Franziska Preuss erfüllt mit Platz sieben die Olympia-Norm

Fotocredit: Imago

Preuß, im Einzel nur 23., leistete sich im Sprint einen Fehler und hatte 38,8 Sekunden Rückstand auf die schwedische Siegerin Hanna Öberg (0/19:01,5 Minuten).
"Der eine Fehler war ärgerlich, aber die Basis passt auf alle Fälle", betonte die 27-Jährige, die durch ihren dritten Rang im Gesamtweltcup und 19 Top-Ten-Platzierungen in der vergangenen Saison hohe Erwartungen geweckt hat. Beim Stehendanschlag habe sie wieder "etwas gewackelt", so Preuß, "aber das war hoffentlich nur die Kälte".
Anais Chevalier-Bouchet aus Frankreich (0/+11,3) und Marte Olsbü Röiseland aus Norwegen (1/15,4) landeten auf den Rängen zwei und drei. Herrmann lag 1:22,4 Minute zurück.
Preuß sicherte sich die DSV-Norm (einmal Top 8 oder zweimal Top 15) für die Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar). Die hatte Herrmann bereits am Samstag perfekt gemacht. Nachdem diese nach dem Einzel noch "sehr happy" über den 15. Podiumsplatz ihrer Karriere war, fiel ihr Fazit nach Rang 25 im Sprint nicht ganz so euphorisch aus.
"Ich weiß, dass ich mehr kann", sagte die 32-Jährige, die vor allem läuferisch noch Defizite aufwies. Aber sie sei mit Blick auf den Saison-Höhepunkt "froh, dass ich noch nicht so in Topform bin. Es sind noch eine Menge Rennen. Ich nehme diese Rennen zum Reinkommen."

Weidel knapp am Olympia-Ticket vorbei

Die halbe Norm hatten sich im Einzel Anna Weidel als Neunte und Vanessa Voigt als Zwölfte gesichert. Mit Platz 16 im Sprint verpasste Weidel (+1:01,3) nach einer fehlerfreien Schießleistung die Olympia-Qualifikation knapp.
"Wir sind mal drin. Der Einstieg im Einzel war sehr gut. Im Sprint hätte es ein klein bisschen mehr sein dürfen. Es war aber insgesamt sehr ordentlich", zog Disziplin-Trainer Florian Steirer im "ZDF" nach den ersten beiden Weltcup-Rennen des Winters im schwedischen "Eisschrank" ein zufriedenes Fazit.
Am Donnerstag geht es in Östersund mit den Sprints der Frauen und Männer 13:45 und 16:30 Uhr) weiter.
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(SID)
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