Biathlon-Ex-Weltmeister Dimitro Pidruschni meldet sich aus Krieg in der Ukraine und bedankt sich für Hilfe

Der ukrainische Biathlet Dimitro Pidruschni hat sich aus seinem Heimatland aus dem Krieg gegen Russland gemeldet. Bei Instagram postete der Verfolgungsweltmeister von 2019 ein Foto mit Helm und Schutzweste und schrieb dazu: "Ich bin derzeit in meiner Heimatstadt Ternopil und diene in der Nationalgarde der Ukraine." Er sei "allen dankbar, die mir schreiben und sich um meine Familie sorgen".

Dimitro Pidruschni

Fotocredit: Instagram

Zugleich bedankte sich der 30-Jährige, der vor wenigen Wochen noch bei den Olympischen Spielen in Peking an den Start gegangen war, bei "denen, die die Ukraine unterstützen und helfen".
Weiter erklärte Pidruschni: "Dieses Foto wurde während eines Luftalarms aufgenommen."
Bereits vor vier Tagen hatte sich der Biathlet
und seine Fans wissen lassen, dass das ukrainische Biathlon-Team in der Ukraine bleibe, um "unsere Heimat und Familien vor den russischen Streitkräften zu schützen".
Die restlichen drei Weltcupstationen im finnischen Kontiolahti (3. bis 6. März), Otepää/Estland (10. bis 13. März) und Oslo/Norwegen (17. bis 20. März) verpassen die Sportler somit.
Zugleich richtete Pidruschni einen emotionalen Appell an die Welt: "Sagen Sie mir nicht, dass der Sport nichts mit der Politik zu tun hat. Es ist verbunden, wenn die Soldaten und Zivilisten meines Heimatlandes sterben, während Sie dies lesen. Ich bitte Sie, bleiben Sie nicht weg, bitte!" Zudem forderte er seine Fans dazu auf, in ihren jeweiligen Ländern bei Demonstrationen ein Zeichen zu setzen und wenn möglich zu spenden.
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Quelle: Eurosport

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