Peiffer habe aber bereits mit seiner Familie telefonieren können.
"Ich war völlig schockiert, wie er da lag. Der Schnee war voller Blut", schilderte Andreas Stitzl seine ersten Eindrücke nach dem Sturz. Der deutsche Co-Trainer war als Erster zur Unfallstelle geeilt, nachdem sein Schützling kopfüber gegen einen Baum gekracht war. Er habe bei Peiffer, der benommen neben der Strecke saß, Wunden "in der Mundgegend und mit Sicherheit auch an der Stirn" festgestellt.
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Sitztl erklärte, dass er sofort "den Kopf stabilisiert" habe, das sei "das Wichtigste" gewesen. Bei einer rasanten Abfahrt wurde der dreimalige Weltmeister Peiffer weit aus einer Kurve getragen, geriet ins Straucheln und verlor die Balance.
Die Streckenbegrenzungen und der leicht gepolsterte Baum verhinderten womöglich schwerste Verletzungen. "Von einem Fangnetz kann man aber nicht sprechen", befand Stitzl.
Mannschaftsarzt Klaus Marquardt legte Peiffer eine Halskrause an, ehe der Biathlet vom WSV Clausthal-Zellerfeld mit einer Trage vom Unfallort abtransportiert und in ein Krankenhaus gebracht wurde.
Informationen der "ARD" zufolge war Peiffer ansprechbar, zudem sei eine Gehirnerschütterung sehr wahrscheinlich. Für eine genaue Diagnose müssen aber die Untersuchungen im Krankenhaus abgewartet werden.

Teamkollegen leiden mit Peiffer

Peiffers Teamkollegen waren geschockt vom Sturz Peiffers. "Ich habe ihn im Eck liegen sehen. Das war erstmal sehr erschreckend", erklärte Benedikt Doll dem "ARD"-Hörfunk. Erik Lesser sprach von "Angst, dass da ein bisschen mehr passiert ist. Arnd war vor mir aus dem Schießstand rausgelaufen, und da sah er richtig gut aus. Und mit einmal liegt er da reglos in der Ecke."
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