Auch Frankreich-Star Quentin Fillon-Maillet kritisiert die Startgruppen-Revolution der IBU: "Es ist nicht fair"

Der Weltcupstart rückt näher und die neue Startgruppenregel, die vom Weltverband IBU eingeführt wurde, sorgt weiter für Schlagzeilen. Mit Quentin Fillon-Maillet kritisierte ein weiterer Topathlet die Entscheidung, auch wenn er selbst zum Auftakt davon profitiert. "Wir werden Bedingungen haben, die nicht fair sein werden, außer in Ausnahmefällen", meinte der Franzose am Montag gegenüber Eurosport.

Quentin Fillon Maillet ist von der neuen Start-Regel auch kein Fan starten

Fotocredit: Getty Images

In Annecy wurde die französische Weltcupmannschaft präsentiert und Fillon-Maillet ist "nicht glücklich" über die neue Regel.
Den Wunsch der TV-Sender, bis zum Ende ein spannendes Rennen zu haben, könne er zwar verstehen. Doch: "Am Ende des Feldes zu starten, führt zu Problemen beim Wachsen und der Vorbereitung."
Der Gesamtweltcupsieger von 2022 zeigte sich von der IBU enttäuscht: "Ich finde es traurig, wir gehören zu den Hauptakteuren. Geld darf nicht die Macht über eine so wichtige sportliche Entscheidung haben."
Die Athletenkommission sprach sich gegen die Neuerung aus, "aber die IBU hat überhaupt nicht auf sie gehört".

Fillon-Maillet: "Das macht Welten aus"

Fillon-Maillet selbst kann als Gesamt-16. der vergangenen Saison zumindest zum Auftakt in Kontiolahti von der neuen Regelung profitieren, denn nur die ersten 15 des Rankings müssen in Sprint und Einzel in der dritten Startgruppe starten.
Dennoch hält der 32-Jährige wenig von der neuen Regel: "Ich kann mit der Startnummer 25 starten, Johannes Bö, der Weltbeste, mit der Startnummer 75. Wenn man Bedingungen wie in Oberhof oder Nove Mesto hat, macht das Welten aus bei der Qualität der Piste. Für mich ist das nicht fair."
Er hoffe daher, dass der Weltverband seine Entscheidung überdenkt.
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Bö witzelt nach Triumph: "Björndalen ist der nächste!"

Quelle: Eurosport


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