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Wegen Ausschluss russischer Biathleten vom IBU-Weltcup: Russland plant Revolution mit neuer Liga
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Publiziert 05/10/2023 um 11:14 GMT+2 Uhr
Der russische Biathlon-Verband plant mit einer Revolution auf den Ausschluss von russischen Biathleten vom IBU-Weltcup zu reagieren. Russischen Medien zufolge ruft der nationale Verband in der kommenden Saison eine neue Biathlon-Liga ins Leben, um einen Konkurrenz-Wettbewerb für den Weltcup zu schaffen. In jener Liga sollen russische wie auch ausländische Vereine teilnehmen können.
Nikita Porshnev (russischer Biathlet)
Fotocredit: Getty Images
Alexey Nuzhdov, Präsident der Vereinigung der Biathlon-Klubs aus der Region Moskau, bestätigte dieses Vorhaben gegenüber Russlands staatlichen Nachrichtenagentur "Tass".
Die Teilnahme soll demnach nicht nur Klubs aus Russland und Belarussland erlaubt sein, sondern vor allem auch Vereinen aus "befreundeten" Ländern wie etwa China.
In dem neuen Format sollen insgesamt mindestens acht Millionen russische Rubel (75.000 Euro) Preisgeld ausgeschüttet werden, das in verschiedenen Biathlon-Disziplinen an mehreren Spieltagen, die am Wochenende stattfinden sollen, gewonnen werden kann. Pro Spieltagssieg könnten die Klubs dann ein Preisgeld von rund einer Million Rubel einstreichen.
Der Wettkampf soll angeblich schon nächsten Monat am 18. und 19. November in Khanty-Mansiysk Fahrt aufnehmen.
Erste Gespräche mit den Behörden vor Ort bezüglich einer Austragung laufen wohl schon.
Verbandschef dementiert Gerüchte nicht
Zwar bestätigte Viktor Maigurov, Chef des russischen Biathlonverbandes, die Pläne nicht, dementierte diese allerdings gegenüber lokalen Medien auch nicht. Grundsätzlich würde er dem Vorhaben nichts entgegensetzen, solange diese nicht den russischen Sportgesetzen oder den Bestimmungen der IBU widersprechen.
Russlands Biathleten sind vom IBU-Weltcup aufgrund des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine ausgeschlossen.
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