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Dominator Martin Fourcade auch im Sprint von Ruhpolding nicht schlagen
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Publiziert 13/01/2017 um 16:00 GMT+1 Uhr
Martin Fourcade dominiert den Biathlon-Weltcup weiter fast nach Belieben. In Ruhpolding sicherte sich der Franzose im Sprint über 10 Kilometer nach zwei fehlerfreien Schießeinlagen den Sieg. Es war bereits der neunte Saisonerfolg für Fourcade und sein 58. Weltcupsieg insgesamt. Zweiter wurde der Österreicher Julian Eberhard (0 Fehler/+18,0 Sekunden) vor Emil Hegle Svendsen (0/+39,7).
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Fünf Tage nach seinem ersten Saisonsieg verpasste Simon Schempp (+52,8 Sekunden zurück) beim Weltcup-Heimspiel einen Podestplatz. Der ehemalige Staffel-Weltmeister musste sich im Sprint über 10 km nach einem Schießfehler mit Rang fünf zufrieden geben, beim Fourcade-Sieg war Arnd Peiffer (0/+51,8) als Vierter bester DSV-Athlet. Peiffer fehlten 12,1 Sekunden zum Podium.
"Wenn man mit einem Fehler noch Top-6 schafft, bin ich wirklich happy", sagte Schempp, und Peiffer ergänzte in der ARD: "Ich habe gemerkt, dass ich nicht mehr an das Podest komme. Ich habe dann eher versucht, den vierten Platz zu retten. Ich habe mich schon gequält."
Auf dem Podium standen deshalb neben dem überragenden Fourcade auch Eberhard und Svendsen, die ebenfalls ohne Strafrunde blieben. Für die Verfolgung am Sonntag verspricht das Spannung pur, gemeinsam könnten Schempp und Peiffer Fourcade Paroli bieten. "Wir haben eine gute Ausgangsposition", sagte Schempp.
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Wetter-Poker am Ende ohne Effekt
Vor allem Schempp kam nach seinem spektakulären Erfolg am Sonntag mit viel Selbstvertrauen auf seine Heimstrecken. Nachdem er von Infekten geschwächt in die Saison gegangen war, hatte sich seine Form in den vergangenen Wochen stetig verbessert. Zweimal landete er in Oberhof vor seinem Dauerrivalen Fourcade, den er unbedingt auch bei der WM in Hochfilzen (9. bis 19. Februar) bezwingen und die erste wichtige Einzelmedaille seiner Karriere gewinnen will. Den Franzosen zu besiegen, das war auch das Ziel für den Freitag.
Dabei hatten Schempp und Fourcade gepokert und wegen des prognostizierten Schneefalls zu Beginn des Wettkampfs, anders als beispielsweise Eberhard und Svendsen, eine hohe Startnummer gewählt. Die äußeren Bedingungen spielten dem Duo allerdings vor 12.000 Zuschauern aber nicht entscheidend in die Karten - wenn überhaupt, frischte der Wind sogar im Laufe des Rennens ein wenig auf.
Schempp patzt einmal zu viel
So entschieden also Lauf- und Schießleistung über Sieg und Niederlage, über Freude und Leid. Und während Fourcade wie so oft in dieser Saison keinerlei Schwächen offenbarte, patzte Schempp einmal zu viel.
Neben dem Uhinger hatten sich auch der frühere Weltmeister Peiffer und Erik Lesser (Frankenhain) Hoffnungen auf die nächsten Top-Platzierungen gemacht. Peiffer, der als Dritter im ersten Sprint des Winters in Östersund und als Zweiter in der Verfolgung von Oberhof bereits zweimal das Podest erobert hatte, erfüllte die Erwartungen.
Und Lesser? Der 28-Jährige, im Vorjahr Massenstart-Sieger von Ruhpolding und in der vergangenen Woche zum Abschluss in Oberhof wie Schempp Fourcade-Bezwinger, erlaubte sich in beiden Anschlägen jeweils eine Fahrkarte. Letztlich landete der Thüringer auf dem 27. Platz.
Video: So holten die DSV-Damen den Staffelsieg in Ruhpolding
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