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Franziska Preuß will Podium bei "Heimspiel" in Ruhpolding - Gesamtweltcupsiegerin mit guten Erinnerungen an Chiemgau-Arena
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Update 12/01/2026 um 13:23 GMT+1 Uhr
Der nächste Weltcup steht für die Biathleten in Ruhpolding an. Für eine ist die zweite Station in Deutschland eine ganz besondere: Franziska Preuß wohnt in der kleinen Gemeinde und trainiert in der Chiemgau-Arena. Noch hakt es bei der Gesamtweltcupsiegerin - kein Podium steht für die zu Beginn der Saison erkrankte Preuß bis dato diesen Winter zu Buche. An Ruhpolding hat sie aber gute Erinnerungen.
Franziska Preuß freut sich auf ihr "Heimspiel" in Ruhpolding
Fotocredit: Getty Images
Der Weltcup in ihrem "Wohnzimmer" hat für Franziska Preuß von jeher einen ganz speziellen Reiz. "Hier wohne ich, hier trainiere ich. Das wird nie seinen Charme und die Aufregung verlieren. Das ist für mich ein besonderer Ort. Das gibt immer ein Gefühl von Heimat", sagte die 31-Jährige mit einem Lächeln.
Deshalb freue sie sich "sehr auf Ruhpolding. Vielleicht fällt da dann der eine Schuss mehr."
In Ruhpolding, wo sie mit ihrem Lebensgefährten Simon Schempp ein schmuckes Holzhaus bewohnt, will Preuß mit Blick auf die Olympischen Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. bis 22. Februar live bei Eurosport und HBO Max) ihren Aufwärtstrend bestätigen und weiter Selbstvertrauen sammeln, nachdem der Saisonauftakt wegen einer Erkrankung so gar nicht nach Wunsch gelaufen war.
"Mal wieder ein Einzelpodium wäre schon cool", sagte sie und betonte: "Das ist natürlich das Ziel jetzt in Ruhpolding, da kenne ich mich aus, da kenne ich den Schießstand gut. Hoffen wir auf einen guten Tag."
Preuß feierte 2019 in Ruhpolding ersten Weltcupsieg
Wie 2019. Da hatte Preuß in der Chiemgau-Arena ihren ersten Weltcuperfolg gefeiert. Im vergangenen Winter legte sie nach völlig verkorksten Rennen in Oberhof in Ruhpolding mit zweiten Plätzen im Einzel und Massenstart die Grundlage für ihren Gesamtweltcupsieg. Auch diesmal hofft sie auf den Heimeffekt.
Auch diesmal hofft sie mit der Staffel am Mittwoch (14:30 Uhr bei Eurosport und discovery+), im Sprint am Freitag und der Verfolgung am Sonntag auf den Heimeffekt.
"Es wäre gut fürs Selbstvertrauen. Ich merke, ich bin jetzt nicht weit weg. Ich kommen von Rennen zu Rennen läuferisch wieder besser rein. Es ist halt immer nur der eine Fehler zu viel", sagte Preuß, nachdem sie diesmal in Oberhof in Sprint und Verfolgung jeweils Fünfte geworden war. Ihre erste Podestplatzierung der Saison hatte sie jeweils am Schießstand vergeben.
Olympia hat Priorität bei Preuß
Dies nerve "schon ein bisschen", meinte Deutschlands Sportlerin des Jahres, die nun voll auf ihr Heimrennen setzt. Da sei auch "letztes Jahr der Groschen gefallen. Auf einmal habe ich getroffen - und das wäre natürlich cool, wenn das jetzt vor den Spielen stattfindet."
Olympia genießt bei Preuß "ganz klar" Priorität, wie Sportdirektor Felix Bitterling schon vor Wochen betont hatte: "Da möchte sie Medaillen, vor allem auch eine Einzelmedaille, gewinnen."
In ihrem "Wohnzimmer" will sich Preuß dafür das nötige Selbstbewusstsein holen.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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