Auch das berühmte Blinkfestivalen, ein Sommer-Biathlon-Event in Norwegen Anfang August, wird die 32-Jährige verpassen.
"Am Ende einer Olympiade gibt es Raum, um mehr Zeit mit der Erholung zu verbringen und etwas anders und alternativ zu trainieren. Ich kenne mich gut und bin mir sicher, dass das jetzt das Richtige für mich ist", ergänzte Eckhoff.
Sie sei weiterhin "sehr motiviert", ihre Karriere fortzusetzen. Doch im Moment sei sie "noch nicht ganz bereit, das Maximum zu investieren". Die letzten Jahre der Pandemie, die Olympischen Spielen in Peking sowie eine Corona-Infektion hätten einige Körner gekostet.
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Der norwegische Verband hat Verständnis für die langjährige Erfolgsgarantin.

Verband unterstützt Tiril Eckhoff

"Das Wichtigste ist, dass Tiril auf ihren Körper hört und sich meldet, wenn sie das Gefühl hat, dass die Zeit reif ist. Tiril ist motiviert, sie trainiert und weiß, worauf es bei der Vorbereitung auf die Wintersaison ankommt", erklärte Nationalmannschaftsmanager Per Arne Botnan.
Die zehnmalige Weltmeisterin werde "die Zeit bekommen, die sie braucht, und dann werden die Trainer sie begleiten, bis sie wieder in den Zeitplan der Nationalmannschaft aufgenommen wird".
Zuletzt hatte Eckhoff in Peking drei Medaillen abgeräumt. In der Mixed-Staffel holte die Norwegerin Gold, im Massenstart gab es Silber und in der Verfolgung Bronze. Am 29. November beginnt die neue Weltcupsaison mit den Rennen im finnischen Kontiolahti. Bis dahin dürfte auch Eckhoff wieder an Bord sein.
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